Isi Glück: „Anstrengend, dass man sich für jeden Scheiß rechtfertigen muss“

23 Mrz, 2021
Ein Artikel von: Kenny Deppe

Die ersten Urlauber sind an der Playa de Palma – und sorgen für ungewohnte ‚Probleme‘, mit denen so kaum jemand gerechnet hat.

Der unerwartete Saisonstart auf Mallorca bringt auch völlig unerwartete ‚Probleme‘ mit sich. Gerade für die hier lebenden Stimmungssänger vom Ballermann ist die Situation nicht immer ganz einfach. Sie sind bekannt für ihre Fan-Nähe und stehen jede Saison für zig tausende Selfies parat. In Corona-Zeiten natürlich schwierig. ‚Nähe auf Abstand‘ geht schließlich kaum. Isi Glück platzte deshalb nun der Kragen, als sie ein Foto von sich mit zwei Urlauberinnen postete, die sie kannte.

„Mallorca Homegirls. Schön, die ersten bekannten Gesichter auf der Insel zu begrüßen“, eröffnet Isi Glück einen Beitrag auf Instagram, in dem sie ein Foto von sich und ihren beiden ‚Homegirls‘ postet. Doch dann holt die Megapark-Sängerin aus! „Info zum Bild: Am Strand mit bis zu 6 Personen ohne Maske, hinzu kommt, dass die beiden Ladies sowieso nur mit einem negativen Test einreisen durften! Es ist anstrengend dass man sich für jeden Scheiß rechtfertigen muss, aber da ich weiß was gleich wieder für Kommentare kommen, sorge ich schon mal vor!“

Sie vergleicht den verpflichtenden Negativ-Test bei Einreise nach Mallorca mit den Sicherheitsvorkehrungen bei Fernsehproduktionen. „Was denkt ihr denn, wie es Backstage bei TV Produktionen zugeht? Da wird vorher schnell ein Test gemacht und dann wird gedreht. Mit Hairstylisten, Kameraleuten, Redakteuren etc. Oder Soaps wie Köln 50667, GZSZ etc. wo sich Darsteller näher kommen“ und schiebt noch ein „Hört auf nach dem Haar in der Suppe zu suchen, wo es keins gibt!“ hinterher.

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Und noch etwas stößt Isi Glück sauer auf: Die extreme Präsenz der deutschen Medien an der Playa! „Und erschreckend zu beobachten, wie einige Reporter an jeder Ecke Ausschau nach „Krawall und Remmidemmi“ halten. Da wird mal wieder das Haar in der Suppe gesucht…“, schreibt sie.
Wir alle erinnern uns noch daran, wie letztes Jahr etliche Kamerateams die Bierstrasse ‚belagerten‘ und auf DAS Bild feiernder Menschen warteten. Ein Team war sogar in einem Livestream zu sehen, wie sie Urlauber im Las Palmeras zum Feiern animierten. Die Berichterstattung in den deutschen Medien sorgte für Ischgl-Vergleiche und Panik bei Politikern. Von wilden Corona-Partys am Ballermann war die Rede. Das sich solche Berichte wiederholen, scheint auch Isi zu befürchten.

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