Deutsche Regierung und Polizei warnen vor posten des Impfpasses

1 Mai, 2021
Ein Artikel von: Kenny Deppe

In Deutschland scheinen einige so froh über ihre Corona-Impfung zu sein, dass sie Bilder ihres Impfpasses in den sozialen Netzwerken posten.

Bereits Mitte April forderte das Bundesgesundheitsministerium die Bürger dazu auf, keine Inhalte aus dem Impfpass in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Die Polizei wiederholte diese Aufforderung nun:
„Veröffentlichen Sie keine Bilder von Ihrem Impfausweis in den sozialen Medien usw. Betrüger könnten anhand solcher Bilder gefälschte Impfausweise anfertigen oder dem Paul-Ehrlich-Institut falsche Nebenwirkungen melden.“
Hierbei geht es allerdings auch um den vorsichtigen Umgang mit den eigenen Daten: „Wichtig ist: Gesundheitsdaten sind hochsensible Daten. Diese haben im Netz nicht verloren.“

Der Hintergrund der Warnung ist, dass immer häufiger gefälschte Impfpässe im Internet zum Kauf angeboten werden. Für diese Fälschungen benötigen die Anbieter allerdings echte Daten, wie zum Beispiel die Chargennummer und den Impftermin. Besonders problematisch hierbei: Es braucht nicht mehr als die Nummer und den Termin, um völlig anonym über das Internet Nebenwirkungen zu melden! Diese werden dann an das Paul-Ehrlich-Institut übermittelt. Und welche Auswirkungen absichtlich falsch gemeldete Nebenwirkungen haben können, kann sich wohl jeder vorstellen.

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