Schutz vor einer Corona-Infektion im Alltag – so kann es klappen

26 Apr, 2021
Ein Artikel von: Dagmar Grabsch

Die Corona-Regeln begleiten uns nun schon eine ganze Weile, aber machen wir alles richtig? Oft begleitet Unsicherheit unseren Alltag.

Corona nervt – fast jeder von uns wird das bestätigen. Besonders im Sozialverhalten ist man oft verunsichert. Hände schütteln ist nicht erlaubt und so nah, dass man sich die Hände geben könnte, sollte man sich eigentlich gar nicht kommen. Dennoch halten wir uns fast alle an diese Verhaltensregeln, die nicht immer leichtfallen. In der “Hannoverschen Allgemeine Zeitung” erklärt der Aerosol-Experte Christoph Asbach nun die verschiedenen Situationen, denen wir täglich begegnen und gibt Tipps, wie wir mit Maske und Abstand richtig umgehen.

Gleich der erste Tipp tut uns sogar gut. Treppe statt Aufzug, das bekommen wir in jedem “Bewegungsratgeber” erzählt. Aber, folgt man Christoph Asbach, sind Aufzüge „sehr kritische Orte“. Hier können Aerosole oft stundenlang in der Luft schweben. Also auch dann noch, wenn der Infizierte den Aufzug längst verlassen hat. Allerdings empfiehlt Asbach, auch im Treppenhaus eine Maske zu tragen.

Im Supermarkt sollte man sich nicht zu lange in der Nähe einzelner Personen aufhalten. Das gelte auch für Unterhaltungen mit Bekannten, so Asbach. Diese sollte lieber draußen erfolgen, wenn man den Einkauf beendet hat.
Vorsicht sei allerdings generell beim Kontakt mit anderen Menschen in geschlossenen Räumen sehr wichtig. Hier müsse man besonders darauf achten, dass keine Luft durch die Öffnungen zwischen Haut und Mund-Nasen-Schutz strömt.

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht ungefährlich. Obwohl viel weniger los ist, gibt es laut Asbach Infektionsrisiken, denn die Straßen- und U-Bahnen vieler deutscher Städte sind nicht mit einer Belüftungsanlage ausgestattet. Auch hier sei das korrekte Tragen der Maske umso wichtiger.
In den Zügen der Deutschen Bahn hat man diese Belüftungsprobleme nicht. Hier sei auch Essen und Trinken erlaubt, so der Experte gegenüber der HAZ. Allerdings sei dies nur dann unproblematisch, solange es schnell geht.

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