Fan-Wunsch erfüllt: Caro und Andreas arbeiten in der Geisterbahn

30 Okt, 2022
Ein Artikel von: Kenny Deppe

Foto: Caro Robens (privat) / claudia_runggaldier/Instagram

„Die können in der Geisterbahn arbeiten“ – Kommentare wie diese liest man häufig, wenn es um Caro und Andreas Robens geht. Nun tun sie es tatsächlich!

Für einige dürfte am 31. Oktober so etwas wie ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gehen: Caro und Andreas Robens arbeiten dann nämlich in der „Geisterbahn“. „Wie, ‚Wunsch‘?“, mag sich nun sicherlich der ein oder andere Leser fragen. Aber Eines nach dem Anderen…

Caro und Andreas arbeiten nun also tatsächlich in der „Geisterbahn“. Gut, korrekter wäre sicherlich im „Horrorhaus“. Denn am 31. Oktober steigt in Bahía Grande ein Halloween-Event der besonderen Art. Weddingplanerin Claudia Runggaldier ist großer Halloween-Fan und verwandelt ihr Heim in eine gruselige Attraktion. Und von 19:13 Uhr bis 23:13 Uhr können Halloween-Fans das Horror-Haus in der Carrer Cristofòr Colom besichtigen. Das Haus „ist nicht zu übersehen oder zu überhören“, erzählt uns Caro Robens mit einem Lachen. Das Thema in diesem Jahr ist „Mafia-Casino“. Aber keine Sorge! Wer vorbeischauen möchte, muss nicht im Mafia-Outfit kommen. „Pflicht“ ist eine Verkleidung nicht.

Was Caro und Andreas dort machen? Die Goodbye Deutschland-Auswanderer sind jedes Jahr dabei um zu helfen, weil Claudia „unsere beste Freundin ist“, erklärt Caro. Und die Hilfe ist auch dringend nötig, wie Caro weiter berichtet: „Jedes Jahr kommen mehr Menschen. Letztes Jahr waren fast 2.000 Menschen dort.“
Im letzten Jahr war der Andrang riesig und sie und Andreas halfen dabei, die Besucherströme zu koordinieren. „Es war unglaublich. Es gab Schlangen über die ganze Straße und es waren alle von jung bis alt einfach gut gelaunt und zufrieden. Gänsehautfeeling.“

Wann ihr die beiden dort treffen könnt? „Wir werden auf jeden Fall von Anfang bis Ende dort sein, da wir dort auch wieder mithelfen werden“, sagt Caro. Und „natürlich werden wir Zeit zum Quatschen und für Fotos haben. Der Abend soll ja einfach nur Spaß machen.“

Was es nun mit dem „lang gehegten Wunsch“ auf sich hat

Warum es nun ein „Fan“-Wunsch ist, dass Caro und Andreas in der Geisterbahn arbeiten? So spaßig es vielleicht klingen mag, steckt dahinter doch ein ziemlich trauriger Grund. Wir plaudern heute mal aus dem Mallorca Revue-Nähkästchen:
Dass manche der langjährigen Goodbye Deutschland-Protagonisten polarisieren, ist keine Neuigkeit. Was aber in den sozialen Medien manchmal abgeht… ganz ehrlich? Das ist schon heftig! Wenn wir einen Artikel über Caro und Andreas Robens veröffentlichen, wissen wir genau, dass wir eine ganze Weile damit beschäftigt sind, bösartige Kommentare zu löschen. Eine der häufigsten Bemerkungen zu den beiden Bodybuildern: „Die können in der Geisterbahn arbeiten!“ Das eine Frau Bodybuilding betreibt und ihr Körper auch dementsprechend muskulös ist – damit scheinen viele ein Problem zu haben. Akzeptanz für einen anderen Lebensstil? Fehlanzeige! Stattdessen hagelt es Beleidigungen.

Unsere erste Reaktion, als wir von dem Halloween-Event erfuhren, war also „Oh, oh!“ Mit einem Minütchen Abstand betrachtet, erschien uns die ganze Sache allerdings wie eine gute Gelegenheit.
Zum Einen, um auf die schöne Aktion von Claudia Runggaldier, die ebenfalls immer mal wieder bei Goodbye Deutschland zu sehen ist, aufmerksam zu machen. Eine Aktion, mit der Claudia sich reichlich Mühe macht, wie diese beiden Videos aus dem letzten Jahr zeigen:

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Und zum Anderen eben, um Caro und Andreas einfach mal darauf anzusprechen, wie sie eigentlich mit Kommentaren dieser Art umgehen. Gewöhnt man sich daran und nimmt das überhaupt nicht mehr ernst? Caro hat dazu eine klare Meinung: „Dieser Spruch zeugt dermaßen von fehlender Intelligenz, dass man immer wieder merkt, aus welcher Bevölkerungsschicht so etwas kommt. Daher interessiert es uns Null.“
Caro würde Menschen, die solche Kommentare abgeben „immer wieder nahelegen, dass sie sich mal überlegen sollten, wie sie damit umgingen, wenn man solche Dinge zu ihnen sagen würde. Aber dafür reicht vermutlich ihr Verstand nicht.“ Und auch Andreas bringt seine Meinung auf den Punkt – natürlich in genau der Art, die ihn so polarisieren lässt. Krieche unter deinen Stein zurück, wo du her gekommen bist“, wäre seine Antwort. „Das wäre die richtige Aussage für solche Menschen.“

In diesem Sinne: Leben und leben lassen – gerade in diesen Zeiten vielleicht wichtiger denn je.

ps. Verzeiht uns bitte die Überschrift. In diesem Fall ist sie einfach genau richtig, um die Menschen zu erreichen, die dies vielleicht lesen sollten.

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