Emma Roberts‘ Brautkleid zeigt fünf Varianten: eigens designte Farbe sorgt für Aufsehen

Startseite » Schönheit » Emma Roberts‘ Brautkleid zeigt fünf Varianten: eigens designte Farbe sorgt für Aufsehen

Aktualisiert am :

Von : Elina Kreuzer

"5 Looks in einem Brautkleid"
Emma Roberts heiratet in einer eigens für sie kreierten Farbe

Emma Roberts hat am 26. Juli in Idaho einem aufwändig gestalteten Brautlook mit klaren Vintage-Anklängen das Ja-Wort gegeben. Ihr Outfit, entworfen von Monique Lhuillier, setzte auf Wandelbarkeit und eine eigens entwickelte Farbstellung – ein Beispiel dafür, wie Brautmode heute Tradition, Handwerk und Individualität verbindet.

Ein Kleid, viele Auftritte

Die Hochzeit zeigte ein Konzept, das immer mehr Bedeutung in der Branche gewinnt: ein Ensemble, das sich während des Tages verwandelt. Zu Beginn trug Roberts einen langen Tüllschleier und eine transparente Tüllmaske mit Spitzenbesatz; das Oberteil war asymmetrisch geschnitten, eine Schulter war bedeckt, die andere frei.

Durch kleine Eingriffe entstanden weitere Varianten des Looks: die Maske ließ sich zum Haarband umfunktionieren, der Schleier wurde abgenommen und die Schleppe hochgesteckt. Eine der größten Veränderungen war das Abnehmen des Spitzen-Oberteils, wodurch das Korsett und die natürliche Taillenlinie sichtbar wurden.

  • Zeremonie-Look: langer Tüllschleier, Tüllmaske mit Spitze, asymmetrisches Oberteil
  • Variationen während der Feier: Maske als Haarband, Schleier abgenommen, Schleppe hochgesteckt
  • Trägerlose Version: nach der Zeremonie präsentierte sie eine ärmellose Variante des maßgeschneiderten Kleids
  • Entferntes Oberteil: offenbarte das strukturierte Korsett
  • Abendlook: später wechselte sie in ein schwarzes Archivkleid

Farbliche und handwerkliche Details

Lhuillier und ihr Team arbeiteten intensiv an dem Outfit: Insgesamt sollen es rund 1000 Arbeitsstunden gewesen sein, verteilt auf etwa neun Monate von den ersten Treffen bis zur Fertigstellung. Roberts und ihre beiden Stylistinnen, Kara und Brit Elkin, beteiligten sich eng am Entwurfsprozess.

Für den Stoff wurde eine neue Nuance entwickelt, die der Designerin zufolge einen leicht gealterten, blassrosigen Ton mit ecruen Untertönen kombiniert – benannt nach Roberts’ zweitem Vornamen. Durch diese Färbung wirkt der Chiffon bewusst „gebraucht“, was den Retro-Charakter des Kleids unterstreicht.

Der mehrlagige Rock besteht aus zahlreichen Lagen zarter Materialien: Das Volumen und die fließende Bewegung resultieren aus etwa 25 Lagen Seidenchiffon, die zusammen eine weiche, bohemienhafte Silhouette erzeugen.

Ein schwarzes Archivstück als Überraschung

Zum späteren Teil der Feier entschied sich Roberts für einen komplett anderen Look: ein schwarzes, trägerloses Kleid aus dem Archiv des Hauses Lhuillier, datiert auf das Jahr 2003. Das Stück verbindet historische Anmutung mit modernen Schnitten und setzt erneut auf Korsett-Details, ergänzt durch Streifen aus Organza, die Bewegung in den A-Linien-Rock bringen.

Dieser Stilwechsel verweist auf zwei aktuelle Strömungen in der Brautmode: die Bereitschaft, Archivstücke neu zu interpretieren, und die Vorliebe für überraschende Abendlooks nach der Zeremonie.

Die Zeremonie in Kürze

Die Trauung fand privat im Freien statt und dauerte nach Angaben der Berichterstattung rund 45 Minuten. Roberts soll beim Einzug die Hand ihres Sohnes Rhodes gehalten haben; ihr Partner Cody John trug einen schwarzen Smoking, der stilistisch zum Vintage-Thema passte.

Warum das heute relevant ist: Der Fall zeigt, wie individuelle Farbmischungen, modulare Designs und die Wiederverwendung älterer Garderobe traditionelle Hochzeitsästhetik neu definieren. Für Bräute bedeutet das mehr Flexibilität – und für Designer eine Chance, Nachhaltigkeit und Personalisierung stärker zu verankern.

Berichtet wurde unter anderem in Vogue und Page Six.

Ähnliche Artikel

Bewerten Sie den Artikel
Teilen Sie diesen Artikel :
Siehe auch  Bridgerton-Mode erobert Königshäuser: Was das für deinen Kleiderschrank bedeutet

Schreibe einen Kommentar