Weltgesundheitstag 2025: Ein Fokus auf die Gesundheit von Müttern
Die Weltgemeinschaft ist in Aufruhr, nachdem die traurige Nachricht verbreitet wurde, dass die Influencerin Hailey Marie Okula, bekannt als „Nurse Hailey Okula“ auf Instagram, im Alter von nur 33 Jahren kurz nach der Geburt ihres Sohnes verstorben ist. Hailey, die als OP-Krankenschwester arbeitete, teilte auf ihrem Instagram-Account, der über 470.000 Follower zählt, ihre persönlichen Erfahrungen von ihrem Kampf gegen Unfruchtbarkeit bis hin zu ihrer ersehnten Schwangerschaft. Am 3. April 2025 verkündete ihr Ehemann Matthew Okula den tragischen Tod seiner Frau aufgrund von Komplikationen nach der Geburt. Ein erschütternder Fall, der leider kein Einzelfall ist: Die Müttersterblichkeit ist nach wie vor ein globales Problem.
Es ist beinahe ironisch, dass nur fünf Tage nach dem Tod von Nurse Hailey der Weltgesundheitstag stattfindet, der 2025 das Thema Müttergesundheit in den Mittelpunkt stellt. Unter dem Motto „Gesunde Anfänge, hoffnungsvolle Zukunft“ ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Regierungen weltweit dazu auf, die medizinische Versorgung von Schwangeren und Müttern zu verbessern, um die Zahl der vermeidbaren Todesfälle zu senken.
Doch wie steht es tatsächlich um die Gesundheit von Müttern in Deutschland und weltweit? Hier ein Überblick über die aktuellen Daten.
Weltgesundheitstag 2025: Ein Blick auf die globalen Zahlen zur Müttergesundheit
Es gibt auch positive Nachrichten: Die Chancen, dass eine Frau ihre Schwangerschaft überlebt, sind heute höher als je zuvor. Dies geht aus dem neuesten Bericht „Trends in Muttersterblichkeit“ der Vereinten Nationen (UN) hervor. Laut der Studie sank die Müttersterblichkeit zwischen den Jahren 2000 und 2023 um 40 Prozent, vor allem dank verbesserter Gesundheitsdienste.
Dennoch warnt die UN davor, dass die Verbesserungen seit 2016 wieder nachlassen. Im Jahr 2023 sind immer noch mehr als eine Viertelmillion Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft, bei oder nach der Geburt gestorben. Das bedeutet, dass etwa alle zwei Minuten eine Mutter stirbt. Die WHO betont, dass die meisten dieser Todesfälle vermeidbar gewesen wären.
Rückgang der Müttergesundheit: Warum die positive Entwicklung ins Stocken gerät
Ein Grund für den möglichen Rückgang der positiven Entwicklungen könnte die Verringerung der humanitären Hilfe sein, insbesondere in ärmeren Ländern. Dieser UN-Bericht erscheint zu einem Zeitpunkt, in dem die humanitäre Hilfe weltweit zunehmend eingeschränkt wird. Diese finanziert normalerweise wichtige medizinische Einrichtungen und Ausrüstungen.
Die Auswirkungen schlechter medizinischer Versorgung auf die Müttergesundheit
Die häufigsten Todesursachen sind Bluthochdruck, Infektionen oder schwere Blutungen nach der Geburt. Eine bessere medizinische Versorgung hätte die meisten dieser Todesfälle verhindern können. „Dieser Bericht gibt zwar Anlass zur Hoffnung, aber die Daten zeigen auch, wie gefährlich Schwangerschaften in vielen Teilen der Welt noch immer sind, obwohl es vorbeugende und behandelnde Maßnahmen gibt, die die meisten Todesfälle verhindern könnten“, sagt Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO.
Auch die Daten aus dem Pandemiejahr 2021 sind alarmierend. Aufgrund der Einschränkungen in der Geburtshilfe durch Abstandsregeln und Notstände in Kliniken und Krankenhäusern gab es schätzungsweise 40.000 mehr Todesfälle im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt als in den Vorjahren. Ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung während der Schwangerschaft und bei der Geburt ist. Wenn eine Mutter bei der Geburt stirbt, ist auch das Leben ihres Babys gefährdet.
Müttergesundheit und der Zusammenhang mit Abtreibungen
Die WHO weist auch darauf hin, dass unsichere Abtreibungsmethoden das Sterberisiko während der Schwangerschaft und Geburt erhöhen. „Alle Frauen, einschließlich Jugendlicher, müssen Zugang zu Verhütungsmitteln, sicheren Abtreibungsdiensten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und qualitativ hochwertiger Betreuung nach einem Schwangerschaftsabbruch haben“, betont die WHO.
Weltgesundheitstag 2025: Geplante Maßnahmen zur Verbesserung der Muttergesundheit
Die Ergebnisse der UN-Studie zeigen, dass die Welt derzeit nicht auf Kurs ist, das Ziel der nachhaltigen Entwicklung in Bezug auf die Überlebensrate von Müttern bis 2030 zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Müttersterblichkeitsrate jedes Jahr weltweit um etwa 15 % sinken. Die aktuellen jährlichen Rückgangsraten liegen jedoch nur bei etwa 1,5 %. Deshalb widmet die WHO den Weltgesundheitstag 2025 diesem wichtigen Thema.
Ab dem Weltgesundheitstag 2025 plant die WHO, regelmäßig über gesunde Schwangerschaften und Geburten sowie die Förderung der postnatalen Gesundheit zu informieren. Zudem startet ab dem 7. April eine einjährige Kampagne der WHO, die fünf zentrale Ziele umfasst, die laut WHO „sofortiges Handeln erfordern“:
- Bekämpfung der Stagnation sowie der Verschlechterung der Gesundheit von Müttern und Neugeborenen
- Förderung von bezahlbarem Zugang zur Gesundheitsversorgung
- Unterstützung und Schutz von Hebammen und Geburtshelferinnen
- Vorrang bei der psychischen Gesundheitsversorgung für Schwangere und frischgebackene Mütter
- Null Toleranz für Gewalt an Schwangeren und werdenden Müttern
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Elina Kreuzer ist Expertin für Beauty-Rituale, die natürliche und moderne Pflege vereinen. Ihre Mission ist es, Menschen dabei zu helfen, durch einfache Tipps ihre innere und äußere Schönheit zu entfalten.
