Veneers im Eigenversuch: “Ich habe die Zahnbehandlung für gerade und weiße Zähne ausprobiert, und hier ist mein überraschendes Ergebnis”
Menschen mit dem Wunsch nach weißen und geraden Zähnen stoßen bei ihrer Suche oft auf Veneers. Obwohl Veneers nicht primär eine Bleaching-Methode sind, verbessern sie doch deutlich Form, Farbe und Position der Zähne. Sie sind somit die perfekte Wahl für ein komplettes Zahn-Makeover. Unser Talent Casting Director Dominik Wimmer hat die Behandlung für Mallorca Revue ausprobiert. In diesem Bericht teilt er seine Erfahrungen und das überraschende Ergebnis. Zudem geben wir euch alle wichtigen Informationen, die ihr vor einer Veneer-Behandlung wissen solltet.
Definition und Funktionsweise von Veneers
Veneers sind dünne Verblendschalen, meist aus Keramik oder Komposit, die dauerhaft auf die Vorderseite der Zähne geklebt werden, um Zahnform, -stellung und -farbe zu optimieren. Sie sind eine effektive Methode zur Korrektur von Zahnleisten, sei es zur Aufhellung oder zum Ausgleich von strukturellen oder ästhetischen Mängeln.
Es gibt neben den traditionellen Veneers auch die sogenannten Non-Prep-Veneers.
Traditionelle Veneers erfordern meist das Abschleifen von etwa 0,3 bis 1 Millimeter Zahnschmelz, um Platz für die Veneers zu schaffen. Dies kann zunächst unschön aussehen, und die Zähne können danach temporär empfindlicher auf Kälte oder Druck reagieren, bis die Veneers eingesetzt sind. Hier bieten sich Non-Prep-Veneers als eine intelligentere Lösung an.
“Non-Prep-Veneers sind dünne, maßgeschneiderte Keramikschalen, die ohne vorheriges Abschleifen der Zähne angebracht werden. Im Gegensatz zu traditionellen Veneers bleibt der natürliche Zahn unversehrt. Sie eignen sich besonders für leichte Fehlstellungen, Zahnverlängerungen, Lücken oder unschöne Zahnformen”, erklärt das Expertenteam der Praxis Kleinsman/Varzideh. Das Dentalzentrum betont, dass diese Methode die Zahnsubstanz maximal schont – ohne Schleifen, Betäubung oder Schmerzen. Non-Prep-Veneers sind minimalinvasiv und dennoch effektiv.
“Die Veneers sind sehr dünn (0,3–0,4 mm) und passen sich genau an die Zahnoberfläche an. Eine spezielle Klebetechnik gewährleistet trotzdem Stabilität und Langlebigkeit”, so Kleinsmann/Varzideh.
Die möglichen Zahnfarben und -formen sind individuell gestaltbar, da jede Schicht von der/dem Zahntechniker:in von Hand aufgebaut wird. So entsteht ein individueller Farbmix, der von der Ausgangslage der Zähne abhängt. Bei der Gestaltung des gewünschten Lächelns werden Anatomie, Biss, Gesichtsform – und besonders die Persönlichkeit des/der Patient:in berücksichtigt, betont die Praxis. “Ein Lächeln sollte harmonisch und individuell sein, keine Kopie.”
Vor- und Nachteile von Veneers
Es gibt einige Vor- und Nachteile bei der Verwendung von Veneers. Hier ein Überblick:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Sofort sichtbare Ästhetik | Irreversibel (bei Abschleifen): Bei traditionellen Veneers wird Zahnschmelz dauerhaft entfernt – eine Rückkehr zum natürlichen Zahn ist nicht möglich |
| Farbecht und langlebig: Keramik-Veneers sind verfärbungsresistent (im Gegensatz zu natürlichem Zahnschmelz oder Komposit) | Kostenintensiv: Wird oft nicht von der Krankenkasse übernommen (rein kosmetisch) |
| Minimalinvasiv (bei Non-Prep): In bestimmten Fällen ist kein Abschleifen nötig | Bruchrisiko bei Fehlbelastung (bei Zähneknirschen oder sehr harten Lebensmitteln) |
| Schnelle Lösung: meist in 2–3 Sitzungen abgeschlossen – oft schneller als langwierige Kieferorthopädie | Ersetzen nach Jahren nötig: Haltbarkeit ca. 10–15 Jahre (Keramik), 4–8 Jahre (Komposit) – danach Austausch erforderlich |
| Keine Operation nötig: Im Gegensatz zu Implantaten oder Kronen sind Veneers ein vergleichsweise schonender Eingriff | Keine Lösung bei kranken Zähnen: Karies, Parodontitis oder sehr stark zerstörte Zähne müssen vorher behandelt werden |
| Stärkung der Zahnstruktur: Sie schützen leicht beschädigte oder empfindliche Zähne, indem sie die Oberfläche versiegeln |
Wann lohnen sich Veneers?
Generell greift man zu Veneers, wenn reines Bleaching die Verfärbungen nicht mehr beheben kann. Das ist zum Beispiel nach Wurzelbehandlungen, Tetracyclin-Verfärbungen oder Fluorose der Fall. Zudem solltest du gesunde Zähne haben. Bist du aber rein optisch nicht zufrieden mit deinen Frontzähnen, sind Veneers eine gute Wahl, denn sie bieten eine langfristige, ästhetisch hochwertige Lösung.
Veneers lohnen sich besonders bei unregelmäßigen, schiefen oder abgenutzten Zähnen. Auch abgebrochene Ecken lassen sich häufig gut kaschieren. Auch super sind sie bei Zahnlücken oder der Verlängerung von beispielsweise durch Knirschen verkürzten Zähnen. Generell bieten Veneers eine Lösung für alle, die sich eine Art “Smile Makeover” mit weißen, gleichmäßigen Zähnen wünschen.
Wie lange halten Veneers und wie pflege ich sie?
Die Haltbarkeit und Kosten von Veneers hängen stark vom Material, der Zahnpflege und der Zahnarztwahl ab. “Non-Prep-Veneers bestehen aus hochdichter, farbstabiler Keramik, die sich nicht verfärbt. Bei regulärer Funktion und entsprechender Mundhygiene sind sie äußerst langlebig und widerstandsfähig”, sagt die Praxis Kleinsmann/Varzideh. Non-Prep-Veneers halten viele Jahre oder sogar Jahrzehnte. Wichtig dabei sei, dass Patient:innen die Veneers wie echte Zähne behandeln, regelmäßig putzen, Zahnseide verwenden und Kontrolltermine wahrnehmen, so die Expert:innen.
Klassische Keramik-Veneers können sicher 10 bis 15 Jahre halten, oft sogar bis 20 Jahre. Komposit-Veneers halten durchschnittlich vier bis acht Jahre. Auch starkes Zähnekirschen kann die Veneers frühzeitig beschädigen. Generell wichtig ist aber die Mundhygiene.
Was kosten Veneers?
Die Kosten für Veneers hängen ganz von dem:der behandelnden Zahnärzt:in ab. Auch das verwendete Material ist entscheidend für den Preis, genauso wie die Zahngröße und -menge. Keramik-Veneers sind in der Regel teurer als Komposit-Veneers. Die Spanne liegt hier ungefähr zwischen 700 und 2500 Euro pro Zahn.
Eigene Erfahrung: Veneers im Selbsttest
Unser Talent Casting Director Dominik Wimmer hat sich für Mallorca Revue dem Selbsttest unterzogen und berichtet über seine Erfahrung mit Veneers und darüber, was sich seitdem für ihn elementar verändert hat. Seht hier das überraschende Ergebnis.
“Ich habe mich aus ästhetischen Gründen für Veneers entschieden, weil ich nie wirklich zufrieden mit meinem Lächeln war. Besonders die großen Zwischenräume und die Form meiner Zähne haben mich gestört. Schon lange habe ich mich damit unwohl gefühlt und mir gewünscht, keine Lücken mehr zu haben und ein strahlendes Lächeln zeigen zu können. Vor allem im beruflichen Umfeld, wo ich viel mit Menschen zu tun habe, wollte ich selbstbewusster auftreten und endlich wieder gerne und offen lächeln.”
Dominik entschied sich für die Praxis der Zahnärzte drs. Richard Kleinsman, Drs. Bertho Kleinsman und Dr. med. dent. Babak Varzideh.
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