Kylie Jenner teilt Einzelheiten über ihre Brustvergrößerung – warum wird sie dafür gefeiert?
Kylie Jenner, die bekannte Kosmetikunternehmerin aus dem berühmten Jenner-Kardashian-Familienkreis, hat in einer überraschend offenen Art und Weise einem Fan erläutert, wie und durch wen ihre Brustoperation durchgeführt wurde. Diese Offenheit stößt auf breite positive Resonanz. Liegt es daran, dass sie endlich Klartext spricht?
In einem technisch anmutenden Satz, der die Aufmerksamkeit der auf Schönheit und Prominenz fokussierten Öffentlichkeit erregte, offenbarte Jenner: „445 ccm, moderates Profil, halb unter den Muskel!!!!! Silikon!!! Garth Fisher.“ Diese Details zu ihrer Brustvergrößerung, einschließlich der Nennung ihres Chirurgen aus Beverly Hills, wurden von der Dame, die gerade frisch operiert wurde, öffentlich gemacht.
Nicht irgendeine Person, sondern Kylie Jenner selbst, im Alter von 27 Jahren, Schwester des Supermodels Kendall Jenner und Halbschwester unter anderem von Kim Kardashian, hat diese Informationen preisgegeben. Jenner wurde früher für ihr Kosmetikunternehmen „Kylie Cosmetics“ als jüngste „Selfmade-Milliardärin“ gefeiert – wobei das „Selfmade“ angesichts ihrer familiären Wurzeln hinterfragt werden könnte. Sie bildet zusammen mit ihrem Freund, dem Schauspieler Timothée Chalamet, das aktuelle Traumpaar der Promi-Szene.
Die ungewöhnlich offene Aussage entstand, als eine Anhängerin Jenners, Rachel Leary, ein Video auf TikTok hochlud, in dem sie in einem rosa Frotteebademantel in ihrer Küche sitzt und vom erneuerten Aussehen des Models schwärmt. „Es ist der perfekte ‚Boob Job‘ aller Zeiten“, sagt Leary in dem Video, das sie direkt an Jenner richtete. „Sie sind immer noch groß, aber egal ob mit Implantaten oder Eigenfetttransfer – für mich ist es Perfektion. So wünsche ich mir meine Brüste.“
Jenner hatte bereits vor Jahren in der Reality-Soap „The Kardashians“ erwähnt, dass sie sich mit 19 Jahren die Brüste vergrößern ließ – ein Jahr vor der Geburt ihrer Tochter Stormy. Damals äußerte sie Bedauern darüber, dass sie die Operationen begonnen hatte, kurz bevor sie Mutter wurde. Über die spezifischen Details hatte sich Jenner jedoch nie zuvor geäußert. Nach der jüngsten Überarbeitung, die alle paar Jahre notwendig ist, präsentiert sie nun offen die Fakten.
Kurz zusammengefasst bedeuten die Angaben: „ccm“ steht für das Volumen des Implantats in Kubikzentimetern, also wie viele Milliliter Silikon in einem Implantat enthalten sind. Das Profil (flach, moderat oder hoch) bestimmt, wie stark die Brust hervorgehoben wird. „Halb unter dem Muskel“ beschreibt eine Technik, bei der die Silikonimplantate teilweise hinter dem großen Brustmuskel (Musculus pectoralis major) eingesetzt werden, während der untere Teil des Implantats hinter dem Brustgewebe liegt.
Der Schönheitschirurg Garth Fisher aus Beverly Hills, der auch das aktuelle Facelift von Kylie Jenners Mutter Kris durchführte, verwendete Implantate der Natrelle-Linie von Allergan bei Jenner Junior. Dies dürfte beruhigend für ihre Anhänger sein, da die meisten Eingriffe, die Jenner vornehmen ließ, absoluter Standard sind. Nur die Größe des Implantats ist eine Ausnahme.
Wie die plastische Chirurgin Kelly Killien ebenfalls aus Beverly Hills dem Magazin „Allure“ erklärte, sind 445 ccm „ein relativ großes Implantat, das bei einer durchschnittlichen Frau etwa drei volle Körbchengrößen größer wäre“. Kombiniert man dieses Volumen mit der Breite eines Implantats, ergibt das den „typischen Jessica-Rabbit-Look“, benannt nach der kurvenreichen Comicfigur.
Die offenen Worte Jenners kamen zustande, weil Leary in der Videobeschreibung Jenner um Hilfe und Informationen anflehte: „Help a girl out @Kylie Jenner I just want to know how to get them to sit like that, respectfully #fyp #foryou #kyliejenner #surgery“.
Zu aller Überraschung antwortete Jenner tatsächlich – mit den gewünschten Informationen und dem Zusatz: „Hoffe, das hilft (lol)“.
Das wäre alles sehr banal, wenn Kylie Jenner nicht gleichzeitig mehrere Zeitgeist-Themen ansprechen würde. Sie nährt die Illusion, dass selbst die größten Stars, die in Wirklichkeit weit entfernt sind, genau verfolgen, was ihre Fans beschäftigt – zumindest in den sozialen Medien. Außerdem zeigt sie, dass ein Star zugänglich ist und auf eine ehrliche Frage auch ehrlich antwortet. Und vielleicht sogar an einer Diskussion über ein Thema interessiert ist, das normalerweise nur im engsten Freundeskreis besprochen wird: Was wurde gemacht? Wo? Was? Warum? Und wie?
In dieser Hinsicht scheint Jenners Aktion ein „Brustlöser“ für ein Thema zu sein, über das offensichtlich Diskussionsbedarf und Informationsinteresse besteht. Nicht nur das Video erhielt Tausende von Likes, sondern es gab auch viele Kommentare von Frauen, die über ihre Erfahrungen mit Brustoperationen berichteten, natürlich TikTok-knapp formuliert.
Und fast jedes Frauenmagazin und Onlineportal erklärte daraufhin seinen Lesern mithilfe von ästhetischen Chirurgen, was genau die Angaben über ihren Eingriff bedeuteten.
Dass Doktor Fisher – natürlich – gerade mit Anfragen von Frauen überschüttet wird, die den „Kylie Job“ von ihm wünschen, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Er selbst zeigt sich geschmeichelt, möchte aber nicht weiter ins Detail gehen. Es sei schließlich keine „Kochbuch“-Operation: „Jeder Patient ist einzigartig!“.
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Larissa Vogler ist Kulturjournalistin mit einer Leidenschaft für Filme, Serien und Shows. Sie liebt es, unentdeckte Perlen aufzuspüren und ihre Leser mit neuen Ideen zu begeistern.