Die 19. Staffel von „Let’s Dance“ beginnt am 27. Februar — und mit Moderatorin Sonya Kraus betritt eine Kandidatin die Tanzfläche, die mehr mitbringt als TV-Erfahrung. Ihre langjährige Ballettausbildung könnte ihr im Wettbewerb einen echten Vorteil verschaffen und die Favoritenliste durcheinanderwirbeln.
Sendestart, Jury und die Ausgangslage
Auch in diesem Jahr bewertet das Trio um Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González die Promi-Auftritte. Für Zuschauer bedeutet das: bekannte Gesichter, neue Choreografien und die übliche Mischung aus Entertainment und sportlicher Herausforderung.
Für Kraus ist die Teilnahme ein seltener Schritt zurück ins Rampenlicht als Kandidatin. Ihre Verbindung zum Fernsehen ist lang — trotzdem stellt die Tanzshow für sie eine neue Bühne dar.
Ein echtes Startkapital: lange Ballett-Vergangenheit
Was Sonya Kraus von vielen Mitstreitern unterscheidet, ist ihre frühe und ausgedehnte Ausbildung im Tanz. Zwischen 1977 und 1987 nahm sie regelmäßig Ballettunterricht — eine Grundlage, die Haltung, Rhythmusgefühl und Körperbewusstsein geschult hat.
Diese Vorerfahrung bedeutet nicht, dass der Wettbewerb automatisch gewonnen ist, doch sie gibt ihr ein technisches Fundament, mit dem Juroren und Publikum rechnen werden. Kurz: Ein möglicher Startvorteil, der ihr im Verlauf der Staffel zugutekommen kann.
Werdegang: Von der Moderatorin zur TV-Persönlichkeit
Sonya Kraus wurde am 22. Juni 1973 geboren und lebt in Frankfurt am Main. Ihren Durchbruch hatte sie Ende der 1990er-Jahre als Nachfolgerin bei „Glücksrad“ — das machte sie einem breiten Publikum bekannt.
In den frühen 2000er-Jahren baute sie ihren Status mit der eigenen Sendung „talk talk talk“ weiter aus. Dort präsentierte sie skurrile Ausschnitte aus Talkshows und entwickelte sich zur festen Größe in der deutschen TV-Unterhaltung. Privat ist sie seit 1997 in einer festen Partnerschaft und Mutter von zwei Söhnen.
Warum sie sich jetzt die Tanzschuhe schnürt
Kraus erklärt ihren Schritt auf die Tanzfläche mit einem einfachen Motiv: Nach langen Jahren, in denen der Alltag und die Familie den Takt angaben, sei jetzt Zeit für sie selbst. Sie habe Lust, sich körperlich auszuprobieren und Spaß am Tanzen zu haben — ohne dass das Muttersein alles bestimmt.
Das klingt nach einer persönlichen Herausforderung, die öfter zu überraschenden Showmomenten führt: Kandidatinnen und Kandidaten, die sich außerhalb gewohnter Rollen zeigen, sorgen oft für emotionale Höhepunkte in der Staffel.
Trivia
- Frühe Tanzpraxis: zehn Jahre Ballettunterricht (1977–1987).
- 2022 erhielt sie den Katharina-Zell-Preis für ihren offenen Umgang mit einer Krebserkrankung.
- 2018 war sie Gast in Jan Böhmermanns Sendung „Lass dich überwachen!“.
Teilnehmerfeld 2026
Die diesjährige Besetzung vereint Musiker, TV-Stars und Influencer — ein Formatmix, der unterschiedliche Zielgruppen anzieht. Neben Sonya Kraus treten unter anderem diese 14 Kandidatinnen und Kandidaten an:
- Gustav Schäfer
- Jan Kittmann
- Joel Mattli
- Milano
- Ross Antony
- Simon Gosejohann
- Willi Whey
- Anna-Carina Woitschack
- Betty Taube
- Bibi Heinicke
- Esther Schweins
- Nadja Benaissa
- Sonya Kraus
- Vanessa Borck
Ob Kraus ihre Erfahrung in Punkte ummünzen kann, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Für Zuschauer bleibt spannend, ob Technik oder Showfaktor den Ausschlag geben — und welche Geschichten die Tanzfläche liefert.
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Jonas Reichert ist ein leidenschaftlicher TV-Kritiker, der die neuesten Shows und Serien analysiert. Mit Fachwissen und Humor bringt er seinen Lesern die faszinierende Welt des Fernsehens näher.
