Von Wehen überrascht: Studentin macht College-Abschluss auf der Geburtsstation!

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Von : Tobias Grünwald

Von der Bühne in den Kreissaal
        
          Studentin erhält ihren College-Abschluss trotz Wehen

Kelsey Hudie verfolgte den Traum, Lehrerin zu werden, und studierte zu diesem Zweck Geisteswissenschaften am Henry Ford College in Dearborn, Michigan. Kurz vor Abschluss ihres Studiums erwartete sie ein Kind. Als die Zeit für die Abschlusszeremonie kam, befand sie sich in der 38. Schwangerschaftswoche.

Einige Tage vor der Abschlussfeier, am Dienstag, informierte sie die Gynäkologin, dass sich ihr Muttermund bereits leicht geöffnet hatte und sie bald mit der Geburt rechnen müsse. Trotz erster Wehen am Samstag, dem 12. Mai, entschied sich Kelsey, an der Zeugnisverleihung teilzunehmen, die am selben Tag stattfand.

Mit Wehen zur Abschlussfeier

„Der errechnete Geburtstermin war der 26. Mai, und da ich bereits Anfang des Monats meinen Abschluss erreichen wollte, schien mir das perfekt. Zuerst den Abschluss, dann das Baby,“ berichtete Kelsey Hudie gegenüber ‚Fox 2 Detroit‘. Sie wollte unbedingt persönlich ihr Diplom in Empfang nehmen. „Ich war fest entschlossen, mich durch nichts aufhalten zu lassen, selbst wenn ich das Baby schon im Arm halten würde,“ erklärte sie dem lokalen Fernsehsender. Fast hätte sie das Baby tatsächlich während der Zeremonie bekommen.

Festprogramm wurde wegen Kelsey beschleunigt

Als das Henry Ford College von Kelseys besonderer Lage Kenntnis erhielt, gestattete der Präsident des Colleges, Russell Kavalhuna, ihr, sofort auf die Bühne zu kommen. Er rief ihren Namen früher auf als geplant. Kavalhuna erklärte dem Publikum: „Ich hatte eigentlich nicht vor, so früh während der Zeremonie zu sprechen.“ Er schaffte es gerade noch rechtzeitig, ihr das Abschlusszeugnis zu überreichen und sie zu beglückwünschen.

Von der Zeugnisverleihung direkt in die Geburtsklinik

Nach einem kurzen Moment des Feierns und Dankens verließ Kelsey die Bühne und fuhr direkt ins Krankenhaus. Obwohl sich die Geburt noch etwas hinzog, konnte sie zwei Tage später ihre Tochter zum ersten Mal in den Armen halten.

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