Wer wird Millionär: 500.000-Euro-Frage bringt Kandidat in Bedrängnis

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Von : Jonas Reichert

RTL-Show

                    „Wer wird Millionär?“-Kandidat zockt bei der 500.000-Euro-Frage

Mutiger Einsatz, großes Glück: In der jüngsten Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ riskierte ein 28-jähriger Kandidat mutig bei der Frage um 500.000 Euro — und gewann. Der Moment sorgt nicht nur für TV‑Talk, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die Diskussion um die Größe globaler Arbeitgeber.

Tom Wollnik, Softwareentwickler aus Berlin, machte am Montagabend in der RTL‑Show mit einer Reihe beherzter Entscheidungen von sich reden. Schon in den frühen Runden dominierte er die Quizfragen, setzte dann aber wiederholt auf das Zocken statt auf die Joker, was Moderator Günther Jauch sichtbar in Atem hielt.

Zwischenschritte: Jokereinsätze und überraschende Verbindungen

Die ersten sechs Fragen löste Wollnik weitgehend souverän; den ersten Joker zog er bei der 2.000‑Euro‑Frage. Bei 16.000 Euro nahm er den Telefonjoker in Anspruch — sein Anrufer war kein Unbekannter: ein früherer Kandidat, der seinerzeit 64.000 Euro erspielt hatte und mit seiner Erfahrung half.

Ein anderer Moment, der hängen blieb: Bei einer Frage zu Alexander Ovechkin und einem Rekord von 894 Toren wusste der Telefonjoker sofort, dass es sich um Eishockey dreht — und nannte korrekt Wayne Gretzky als ursprünglichen Rekordhalter. Solche Zwischenspiele machten deutlich, wie sehr Vorbereitung und Netzwerke bei der Sendung zählen.

Publikumsjoker, Wagnis und die halbe Million

Vor der entscheidenden Runde hatte Wollnik noch den Publikumsjoker, den er klug bei der 125.000‑Euro‑Frage einsetzte. So kam er an die Schwelle zur halben Million — und stand dann vor der Wahl, alles auf eine Karte zu setzen.

Die Frage lautete, welches Unternehmen 2024 mit mehr als zwei Millionen Beschäftigten der größte private Arbeitgeber der Welt gewesen sei. Zur Auswahl standen unter anderem UPS, Volkswagen, Amazon — und Walmart. Ohne Zögern nannte Wollnik Walmart und erntete damit zunächst verblüffte Blicke aus dem Studio.

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Wollnik erklärte später, er habe 2022 selbst bei Amazon gearbeitet und dabei einen Eindruck von den Beschäftigtenzahlen gewonnen. Im Vergleich sei ihm Walmart als größer in Erinnerung geblieben — ein Wissen, das ihn die riskante Antwort wagen ließ.

Jauch räumt Zweifel ein — Publikum jubelt

Moderator Jauch warnte noch einmal vor dem potenziellen Verlust: Wer falsch antwortet, fällt deutlich zurück. Wollnik blieb dabei; als die Lösung bestätigt wurde, brach im Studio Jubel aus. Der Gewinn will er unter anderem zur Tilgung des Kredits für seine Berliner Eigentumswohnung verwenden.

Am kommenden Montag kehrt Wollnik zurück und spielt um den Hauptgewinn von einer Million Euro. Für Zuschauer bleibt die Folge ein Beispiel dafür, wie Mischung aus Wissen, Erfahrung und Mut über hohe TV‑Preise entscheidet.

Hinweis: Die Sendung wurde am Montagabend ausgestrahlt.

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