Perfekte Locken mit Lockenwicklern: Altbewährtes Styling-Tool meistern!

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Von : Elina Kreuzer

Glamour Germany
Lockenwickler sind seit Langem ein beliebtes Hilfsmittel, um glattem Haar Locken zu verleihen. Heutzutage gibt es eine Vielzahl innovativer Lockenwickler für jeden Haartyp, mit denen du dir traumhafte Locken kreieren kannst. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie das funktioniert.

Lockenwickler: Der Weg zu perfekten Locken mit einem traditionellen Styling-Werkzeug

Lockenwickler sind nicht ohne Grund schon seit Jahrzehnten im Einsatz. Sie ermöglichen es, glattem Haar temporär eine lockige Struktur zu verleihen. Seit ihrer Erfindung im 20. Jahrhundert wurde eine Vielzahl von Lockenwicklern entwickelt, sodass heute eine große Auswahl zur Verfügung steht.

Glücklicherweise hat das traditionelle Styling-Werkzeug im Laufe der Zeit innovative Verbesserungen erfahren, sodass es nun wirklich für jeden Haartyp und jede gewünschte Lockenart geeignete Produkte gibt.

Doch welche Lockenwickler sind die besten? Wir geben dir Tipps, wie du die passenden Lockenwickler für deine Haare findest und wie du sie korrekt anwendest.

Die besten Lockenwickler finden

Wenn du überlegst, Lockenwickler für das Styling zu Hause zu kaufen, solltest du nicht einfach das nächstbeste Angebot in der Drogerie wählen. Obwohl du mit den meisten Lockenwicklern temporäre Wellen in dein Haar bringen kannst, gibt es erhebliche Unterschiede in der Qualität und Wirksamkeit.

Bevor du dich für Lockenwickler entscheidest, solltest du dir überlegen, welches Ergebnis du erzielen möchtest. Wie sollen deine Locken aussehen? Bevorzugst du kleine, eng definierte Locken oder große, voluminöse Wellen? Auch die Beschaffenheit und Struktur deiner Haare spielen eine wichtige Rolle.

Wenn du zum Beispiel feines, glattes Haar hast, das kaum Styling hält, oder wenn du lockiges, trockenes Haar hast, das auch Tage nach dem Friseurbesuch noch gut aussieht, sollten diese Faktoren bei der Auswahl der richtigen Lockenwickler berücksichtigt werden.

Wie wähle ich die richtigen Lockenwickler aus?

Wir stellen dir verschiedene Arten von Lockenwicklern vor und erklären, welche Haartypen und Stylingwünsche sie am besten erfüllen.

Papilotten

Papilotten sind ein klassischer Lockenwicklertyp, den du möglicherweise noch aus dem Badezimmer deiner Großmutter kennst. Diese dünnen Wickler aus Schaumstoff oder Gummi enthalten in der Mitte einen Draht, der es ermöglicht, die Strähne nach dem Aufwickeln einfach hochzubiegen und am Kopf zu fixieren.

Aufgrund ihres geringen Durchmessers eignen sich Papilotten besonders für sehr kleine und definierte Locken. Da du normalerweise keine zusätzlichen Clips oder Spangen benötigst, um die Lockenwickler zu fixieren, sind Papilotten auch ideal als Lockenwickler für die Nacht geeignet.

Wenn du sehr glatte Haare hast, die sich schwer formen lassen, solltest du zusätzlich etwas Wärme durch einen Föhn verwenden. Papilotten können auch bei kurzen Haaren verwendet werden, da ihr kleiner Durchmesser keine langen Strähnen benötigt. Sei jedoch darauf vorbereitet, dass ein voller Lockenkopf das Ergebnis sein kann, wenn du die Wickler herausnimmst. Ein praktisches Set an Papilotten findest du beispielsweise bei Amazon.

Breite Lockenwickler

Wenn du größere Wellen und einen schönen Schwung in deine Haare bringen möchtest, kannst du breite Lockenwickler verwenden, die durch große Lockenwickler für Volumen sorgen. Je größer der Durchmesser der Wickler, desto größer die Welle.

Wenn die Lockenwickler groß sind, eignen sie sich eher für mittellanges bis langes Haar. Wenn du allerdings einen Bob trägst, kannst du auch mit breiten Lockenwicklern einen schönen Schwung in deine Frisur bringen.

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Mit Jumbo-Wicklern wirst du keine richtigen Locken erzielen, sondern eher Beach-Waves und eine schöne Volumenwelle. Breite Lockenwickler findest du im Set beispielsweise bei Amazon.

Spiralwickler

Wenn du Spiralwickler verwendest, benötigst du eine größere Anzahl von Wicklern. Wie der Name schon sagt, hat jeder Wickler die Form einer kleinen Spirale. Die jeweilige Haarsträhne wird in die Zwischenräume der Spirale aufgerollt und anschließend fixiert. Mit Spiralwicklern kannst du kleine, korkenzieherartige Locken in dein Haar bringen.

Wenn du Locken ohne Hitze stylen möchtest, kannst du versuchen, mit den Spiralwicklern zu schlafen. Da die meisten Produkte jedoch aus festem Kunststoff gefertigt sind, könnte es angenehmer sein, die aufgewickelten Haare mit einem Föhn zu trocknen, statt sie über Nacht an der Luft trocknen zu lassen.

Gerade wenn du wenige und eher dünne Haare hast, könnten sich Spiralwickler anbieten. Wer lange und viele Haare hat, wäre mit diesem Produkt allerdings recht lange beschäftigt, da die einzelnen Strähnen nur dünn aufgewickelt werden.

Flockwickler/Samtwickler

Flockwickler, auch oft Samtwickler genannt, haben den Vorteil, dass die Wickler viele kleine Löcher haben, sodass die aufgewickelten Haare besonders gut und schnell trocknen können.

Die meisten Wickler dieser Art sind aus Metall gefertigt, werden also durch die Hitze des Föhns schnell warm und können so die Locken besonders gut formen. Sie sind jedoch oft mit weichem Samt überzogen, um deine Haare und Kopfhaut zu schonen.

Wenn du eine Strähne auf den Wickler gedreht hast, musst du sie noch mit einer Klammer oder einer Haltenadel für Wickler (erhältlich bei Amazon) befestigen. Die Wickler gibt es in verschiedenen Größen, je nach gewünschtem Ergebnis kannst du also eher kleine oder große Flockwickler (findest du zum Beispiel bei Amazon) verwenden. Dadurch sind die Wickler für alle Haartypen geeignet.

Klettwickler/Haftwickler

Bei Klettwicklern oder Haftwicklern benötigst du praktischerweise keinerlei Klammern zum Fixieren. Ihre etwas borstige Oberfläche ist so konzipiert, dass sie am Kopf haften bleiben, wie eine Klette.

Wer feines und eher glattes Haar hat, könnte damit sehr gut zurechtkommen. Wer eher krauses Haar hat, sollte etwas vorsichtig sein – Klettwickler können sich in den Haaren verhaken, sodass es unangenehm sein kann, sie zu entwirren, um die Strähnen abzuwickeln.

Klettwicklern gibt es in verschiedensten Durchmessern, je nach gewünschter Lockenform kannst du also große oder auch sehr kleine verwenden. Es gibt aber auch praktische Sets mit verschiedenen Größen, sodass du ein besonders lebendiges Styling-Ergebnis erzielen kannst (erhältlich zum Beispiel bei Amazon).

Dauerwellenwickler

Vielleicht hast du dir selbst mal eine Dauerwelle beim Friseur machen lassen, oder du hast es mal im Salon bei einer anderen Kundin gesehen: Dauerwellenwickler sind relativ klein und werden in der Mitte etwas schmaler. Die aufgewickelte Strähne wird mit einem Gummiband direkt am Wickler fixiert.

Eine Dauerwelle hat sehr kleine Locken, dadurch sind Dauerwellenwickler für zu Hause (ganz ohne Chemie) besonders für kurze Haare geeignet. Wenn deine Haare eine Mindestlänge von zehn Zentimetern haben, kannst du Dauerwellenwickler (gibt’s bei Amazon) schon sehr gut verwenden.

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Wenn du viele und lange Haare hast, solltest du beachten, dass du wirklich viele der kleinen Wickler benötigst.

Heizwickler

Wer gerne Zeit spart und eher lockenresistente Haare hat, könnte gute Erfolge mit Heizwicklern erzielen. Erwärmt werden die Lockenwickler elektrisch, sodass sie die aufgewickelte Strähne sofort mit Wärme formen können.

Die Enden der Wickler werden selbstverständlich nicht warm, sodass du sie ganz einfach anfassen kannst, wobei die Wickler auch nur warm und nicht heiß werden sollten.

Manche Heizwickler haben sogar noch eine integrierte Ionen-Technologie, die gegen statische Haare helfen soll (gibt’s zum Beispiel von Remington bei Amazon aktuell sogar reduziert für gerade einmal 30 Euro). In einem Set sind meist direkt verschiedene Größen der Heizwickler enthalten, sodass du ein besonders natürliches Styling-Ergebnis erzielen kannst.

Schaumstoffwickler

Lockenwickler aus Schaumstoff haben den Vorteil, dass der weiche Schaumstoff wirklich gar nicht ziepen oder sich in den Haaren verhängen kann. Wenn du also empfindlich bist in Sachen Ziepen oder sehr krauses Haar hast, können Schaumstoffwickler eine gute Wahl für dich sein.

Durch das weiche Material kann es sein, dass du eher sanfte Wellen erzeugst. Kleine Ringellocken werden dir mit Schaumstoffwicklern eher nicht gut gelingen. Die Wickler findest du aber je nach Haarlänge und je nach gewünschten Ergebnis in verschiedenen Größen und praktischen Sets (zum Beispiel bei Amazon).

Wie benutzt man Lockenwickler richtig? In 7 Schritten zu den perfekten Locken

Wie so oft kommt es auch bei Lockenwicklern auf eine gute Vorbereitung der Haare an. Je besser du sie auf das Styling mit Wicklern vorbereitest, desto zufriedener wirst du mit dem Ergebnis sein. Außerdem kannst du die Haltbarkeit deiner Locken so sehr stark beeinflussen. Wir verraten dir die wichtigsten Schritte, um mit Lockenwicklern wunderschöne Locken in deine Haare zu zaubern.

Schritt 1: Sanfte Haarwäsche

Wasche deine Haare wie gewohnt unter der Dusche. Achte darauf, dass du kein zu beschwerendes Shampoo verwendest. Eine sanfte Reinigung ist vollkommen ausreichend. Auch beim Conditioner ist es sehr wichtig, dass es sich um kein sehr reichhaltiges Produkt handelt.

Die Pflege ist zwar wichtig, schließlich sollen deine Haare mit Feuchtigkeit versorgt sein und schön glänzen. Beschwert werden dürfen sie aber auf keinen Fall.

Schritt 2: Hitzeschutz

Wenn du deine später aufgewickelten Haare mit dem Föhn trocknen oder Heizwickler verwenden möchtest, benötigen deine Haare unbedingt einen Hitzeschutz. Trockne dazu deine Haare nur ganz leicht mit einem Handtuch an, gib den Hitzeschutz ins Haar und kämme sie einmal durch.

Schritt 3: Festiger

Damit die Haare die gewünschte Form annehmen können, solltest du einen Festiger verwenden. Entweder einen leichten Schaumfestiger (gibt’s zum Beispiel von Wella bei Amazon) oder ein leicht fixierendes Sea-Salt-Spray – zum Beispiel wenn du partout keinen Schaumfestiger verwenden möchtest.

Arbeite das Produkt deiner Wahl in deine Haare ein und knete das Haar, am besten über Kopf.

Curl-Creams sind übrigens nicht optimal für das Styling mit Lockenwicklern, da diese die Haare meinst eher beschweren und sie leicht ölig machen können. Für die Locken benötigen wir aber sehr fluffige und „leichte“ Haare.

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Schritt 4: Leichtes Anföhnen

Diesen Schritt solltest du nur durchführen, wenn du besonders viele und schwere Haare hast. Ein leichtes Anföhnen kann dann helfen, dass du deine Haare gut auf die Wickler drehen kannst und diese überhaupt auf den Lockenwicklern trocknen können.

Wenn du eher dünne und wenige Haare hast, kannst du den Schritt überspringen. Es ist nur wichtig, dass deine Haare vor dem Wickeln leicht angetrocknet sind und nicht mehr vor Nässe tropfen.

Schritt 5: Lockenwickler aufdrehen

Teile dann deine Haare in verschiedene Partien; je nachdem, wie viele Haare du hast, können das zwischen vier und acht Partien sein. Und dann geht es auch schon los – aber wie benutzt man Lockenwickler und wie macht man Lockenwickler richtig in die Haare?

Beginne am unteren Bereich deines Kopfes, Strähne für Strähne auf die Wickler deiner Wahl aufzudrehen und, oben angekommen, am Kopf mit einer Klammer oder Gummi (je nach Produkt) zu fixieren. Mache das mit allen Partien nacheinander, bis alle Haare aufgewickelt sind.

Achte darauf, dass die Spitzen der Strähnen nicht abgeknickt sind, sondern ordentlich auf dem Wickler liegen. Für ein besonders natürliches Ergebnis kannst du die Strähnen abwechselnd nach außen und nach innen auf die Wickler drehen. Rund um dein Gesicht sieht es meist am schönsten aus, wenn du die Strähnen vom Gesicht weg auf die Wickler drehst.

Schritt 6: Haare trocknen

Jetzt kannst du die Haare entweder mit leichter Hitze und auf leichter Stufe mit deinem Föhn trocknen – am besten mit dem Diffusor-Aufsatz. Oder du möchtest deine Haare an der Luft trocknen lassen und/oder die Lockenwickler über Nacht in den Haaren lassen.

Schritt 7: Das Finish

Bevor du die Wickler herausdrehst, kannst du noch mal ein leichtes Haarspray verwenden. Fange dann wieder am unteren Bereich deines Kopfes an, die Wickler aus den Haaren zu rollen. Erst wenn alle Lockenwickler draußen sind, kannst du mit deinen Fingern durch die Haare gehen und alles schön auflockern und leicht aufschütteln.

Als Finish kannst du erneut ein leichtes Haarspray verwenden, damit die Locken möglichst lange ihre Form behalten.

Wie lange lässt man Lockenwickler drin?

Egal, für welche Variante des Trocknens du dich entscheidest, deine Haare sollten mindestens zu 90 Prozent trocken sein, bevor du die Wickler aus den Haaren herausdrehst. Wie lange das dauert, hängt ganz von deiner Haarlänge und -menge ab.

Im Überblick: Vorteile von Lockenwicklern

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