In der Montagabend‑Ausgabe von Wer wird Millionär? sorgte ein ungewöhnlicher Bericht eines Supermarkt‑Filialleiters für Aufsehen: Ein ekliger Fund zwischen Tiefkühlware und Paletten löste nicht nur Erstaunen im Studio aus, sondern wirft auch einen Blick auf Hygieneprobleme im Einzelhandel. Moderator Günther Jauch ließ sich die Geschichte des Kandidaten Ben Farkaš aus Solingen ausführlich schildern.
Berichte über Tiere oder Fremdkörper in Lebensmitteln sind keine Seltenheit — von Spinnen in Bananenkartons bis zu Fröschen im Salat ist schon vieles dokumentiert. Dass Mitarbeitende solche Sichtungen untereinander austauschen, ist dagegen weniger publik; bei Farkaš offenbar bereits Routine.
Im Gespräch erklärte der 39‑Jährige, wie aus dem Austausch unter Kollegen ein Wettstreit entstand: Wer findet das außergewöhnlichste oder abstoßendste Fundstück der Woche? Moderator Jauch kommentierte trocken, dass es wohl eine Art Sammelleidenschaft unter Filialleitern gebe, die Fotos der skurrilsten Funde weiterreiche.
Skurriler Fund zwischen Kühlregal und Palette
Die konkrete Entdeckung: Zunächst wirkte das Objekt wie ein übergroßes Tuch — Farkaš griff daher in die Ecke, bemerkte aber schnell, dass es sich nicht um ein harmloses Stoffstück handelte. Was er fand, war eine große Baumwollunterhose mit deutlichen Verschmutzungen. Im Studio wurde ein Foto gezeigt, das den Kandidaten beim Bergen des Gegenstands mit einem langen Stab zeigt.
Wer die Unterhose dort deponiert hatte, blieb unklar. Farkaš sagte, er sei darüber verärgert gewesen — ein Gefühl, das viele Beschäftigte im Lebensmittelhandel teilen dürften, wenn sie mit unhygienischen Hinterlassenschaften konfrontiert werden.
Bei der Quizshow zeigte sich der Kandidat zunächst souverän: Für die Frage nach dem Schöpfer der Figur Tabaluga (Antwort: Helme Heine) sowie die beiden folgenden Aufgaben nutzte er Joker und erreichte die Gewinnstufe von 16.000 Euro. Anschließend stieg er aus, weil er bei einer Frage zu Gerd Nefzer und einer möglichen Auszeichnung unsicher war — korrekt wäre hier der Oscar gewesen.
Zum Abschied richtete Farkaš noch einen humorvollen Wunsch an Jauch: Seine Tochter werde in sechs Jahren volljährig und habe sich angeblich schon bereit erklärt, die Moderation zu übernehmen — „nicht, dass der Pflaume kommt“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.
Die Sequenz in der Quizshow verbindet einen leichten, unterhaltsamen Moment mit einer ernsten Erinnerung: Mitarbeiter im Einzelhandel stoßen immer wieder auf unhygienische oder gefährliche Hinterlassenschaften. Für Kunden bedeutet das, wachsam zu bleiben; für Händler, interne Abläufe bei Fundstücken und Reinigungsmaßnahmen offen zu kommunizieren.
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Jonas Reichert ist ein leidenschaftlicher TV-Kritiker, der die neuesten Shows und Serien analysiert. Mit Fachwissen und Humor bringt er seinen Lesern die faszinierende Welt des Fernsehens näher.
