Hallo, Buckingham Palace, wir haben ein Problem!
Netflix wird den Vertrag mit Prinz Harry und Herzogin Meghan, der fast 100 Millionen Dollar wert ist, nicht verlängern. Ohne diese finanzielle Unterstützung können sie sich ihren luxuriösen Lebensstil nicht leisten. POLITICO-Korrespondentin Anne McElvoy sieht darin eine Chance.
Das Bestreben von Prinz Harry und Herzogin Meghan, unabhängig von der britischen Königsfamilie zu leben, ist gescheitert: Netflix wird ihren fast 100 Millionen Dollar schweren Vertrag nicht erneuern. Ohne diese finanzielle Unterstützung können sie sich ihren aufwendigen Lebensstil nicht leisten. Was wird nun geschehen?
Die Briten, die normalerweise stolz auf das Prinzip des „Fair Play“ sind, neigen gelegentlich zu einem gesunden Maß an Schadenfreude, besonders wenn es um Harry, ihren einstigen Lieblingsroyal, und seine Frau Meghan Markle geht. Deren Versuch, unabhängig zu werden, scheint nun vollkommen gescheitert zu sein. Verschiedene Medien berichten unter Berufung auf Quellen bei Netflix, dass der Streaming-Dienst den lukrativen Exklusivvertrag mit dem Prinzen und der Herzogin nicht verlängern wird. Die Einschaltquoten ihrer gemeinsamen Projekte seien zu schlecht und die Aussichten auf Besserung zu gering.
Für das Paar, das in einer abgeschirmten Gemeinschaft in Montecito, Kalifornien, in einem weiterhin prächtigen Anwesen mit ihren zwei Kindern lebt, ist diese Nachricht ein großer (Karriere-)Rückschlag. Es ist der größte Schaden nach vielen kleineren Unfällen, die sie seit ihrem Weggang aus dem Vereinigten Königreich verursacht hatten. Rob Shuter, der ehemalige Chefredakteur der US-Ausgabe des Klatschmagazins „OK!“, war der Erste, der in seinem Podcast behauptete, Netflix würde den Vertrag beenden. Auch die „Daily Mail“ aus London, die üblicherweise gut informiert ist, berichtete, dass die Entscheidung intern schon gefallen sei, wie mehrere hochrangige Quellen bei Netflix bestätigt hätten. Als Grund wird angegeben, dass die Zahlen der letzten Projekte der beiden Ex-Royals noch katastrophaler seien als angenommen.
Es hatte bisher den Anschein, als wäre zumindest ihre steril wirkende Gastgeber-Dokumentation „With Love, Meghan“ ein Erfolg gewesen, doch die Zahlen zeigen nun, dass sie es nicht einmal unter die Top 300 des Streamingdienstes im ersten Halbjahr geschafft hatte. Ein Insider beschrieb die Zuschauerzahlen als „düster“. Obwohl Meghan selbst bereits eine zweite Staffel angekündigt hatte (die angeblich schon gedreht wurde), bezeichnet nun ein Insider die Fortsetzung als „tot“.
Noch tragischer sind die Zahlen von Harrys Dokumentation „Polo“, die seit ihrem Start am 10. Dezember 2024 in den ersten sechs Monaten nur eine halbe Million Zuschauer auf Netflix erreichte. Auch die beiden Podcasts, die die Herzogin produzierte und moderierte („Archetypes“ und „Confessions of a Female Founder“), waren ein Flop. Beide wurden bereits nach einer Staffel eingestellt. Selbst die Lifestyle-Marke „As Ever“, mit der Meghan versuchte, hochpreisige Marmeladen und ähnliche Produkte zu verkaufen, läuft laut übereinstimmenden Berichten schlecht. Es fehle der Herzogin an Glaubwürdigkeit und Authentizität, wie ihr vielfach vorgeworfen wird, was den anhaltenden Verkaufserfolg verhindere.
Die Frage ist nun, wie lange das Paar sich ihren Lebensstil in den USA noch leisten kann, zumal kein Ersatz in Sicht ist. Eine 23 Millionen Euro schwere Kooperation mit Spotify endete für das Paar bereits 2023 ziemlich unrühmlich. Seit Januar 2020 sind sie nicht mehr offiziell für das britische Königshaus tätig, erhalten keine finanzielle Unterstützung und auch keinen Personenschutz mehr. Harrys (nicht näher beziffertes) Erbe, das ihm die Queen hinterließ, wird auch nicht ewig ausreichen, um die hohen Kosten zu decken.
Vielleicht bleibt nur die reumütige Rückkehr in den Schoß der (schrecklichen) königlichen Familie?! Bereits im April gab Harry der BBC ein Interview, in dem er sich ein besseres Verhältnis zu seinem Vater wünschte. Während Bruder William und dessen Frau Kate von der Idee einer Versöhnung angeblich nicht begeistert sind, wünscht sich König Charles laut übereinstimmenden Berichten der britischen Presse die Rückkehr des verlorenen Sohnes. Die Gespräche dazu laufen. Anfang Juli wurde von der „Mail on Sunday“ mit Fotos ein geheimes Treffen von Tobyn Andreae, dem Kommunikationschef von Charles und Camilla, Liam Maguire, dem britischen PR-Berater der Sussex‘ und Harrys Kommunikationschefin Meredith Maines in einem Londoner Privatclub enthüllt.
Das Projekt Unabhängigkeit im „Land der Freien“ vom „Vereinigten Königreich“ und dem Buckingham Palace kann damit als gescheitert betrachtet werden. Harry, der seine Rolle als Vertreter des Königshauses, Wohltäter und Schirmherr (etwa der „Invictus Games“ für körperlich oder seelisch verwundete Soldaten) immer mochte und gerne ausfüllte, wird es eher als eine Erleichterung sehen. Er hat in all den Jahren auch keine andere Rolle für sich gefunden.
Nur: Wie erklärt er es Meghan?
Und: Was macht sie nun?
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Larissa Vogler ist Kulturjournalistin mit einer Leidenschaft für Filme, Serien und Shows. Sie liebt es, unentdeckte Perlen aufzuspüren und ihre Leser mit neuen Ideen zu begeistern.