Heidi Klum siegt immer: Die goldene Business-Regel!

Startseite » Trends » Heidi Klum siegt immer: Die goldene Business-Regel!

Aktualisiert am :

Von : Larissa Vogler

Am Ende gewinnt immer Heidi Klum! So lautet die goldene Regel im Business


Artikeltyp:Meinung

Heidi Klum triumphiert stets im Geschäftsleben – eine unumstößliche Regel

Wenn es um die Auszeichnung für die Familienunternehmerin des Jahres im Entertainment geht, sollte man unbedingt Heidi Klum in Betracht ziehen. Im Jahr 2025 hat sie den Wert fast ihrer gesamten Familie erhöht und sogar den kostenorientierten Eigentümern von ProSieben noch die verrücktesten Ideen verkauft. Dafür verdient sie Anerkennung.

In der Zeit der jährlichen Rückblicke und Preisverleihungen kann niemand um Heidi Klum herumkommen. Egal ob es um ihre Tochter Leni geht, ihren Sohn Henry, ihren Ehemann Tom oder ihren Schwager Bill Kaulitz – wo immer es etwas zu gewinnen, zu feiern, zu bewerben oder zu verdienen gibt, Heidi und ihr Clan sind stets in der ersten Reihe.

Es ist daher erstaunlich, dass der Preis für die „Familienunternehmer des Jahres 2025“, ausgerechnet an ein Bauunternehmen ging und nicht an die Klums, obwohl Heidi kürzlich den „Diversität“-Bambi erhalten hatte und von der Zeitschrift „Glamour“ als „Global Icon“ geehrt wurde.

Auch wenn die Auszeichnung der Unternehmerverbandsjury letztlich an ein anderes Unternehmen ging, so könnte doch argumentiert werden, dass Heidis Engagement für „Germany’s Next Topmodel by Heidi Klum“ ebenfalls eine eindrucksvolle Leistung darstellt. War es nicht die Begründung von Hubert Burda Media für den Bambi, dass Klum für ihren „nachhaltigen Beitrag zur Förderung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt“ geehrt wurde?

Heidi Klum, ein internationales Model aus Bergisch Gladbach, wird nicht nur für ihr Aussehen, sondern auch für ihren Humor, ihre Schlagfertigkeit und ihr starkes Selbst- und Familienbewusstsein gefeiert. In den sozialen Medien erhält sie viel Zustimmung für ihr lebensfrohes Auftreten, und auch für ihre Fähigkeit, sich weiterhin – trotz fehlender Modelmaße – sehr sexy zu präsentieren, zuletzt für das Magazin „Paris Match“ auf St. Barth.

Siehe auch  Open woonindeling voorbij: waarom wonen zonder wanden een nachtmerrie is

Von all ihren Talenten ist jedoch ihre Geschäftstüchtigkeit das beeindruckendste. Dies wurde im Jahr 2025 mehr als deutlich und wird sich auch 2026 nicht ändern. Kürzlich kündigte ProSiebenSat.1 eine „zweiteilige Primetime-Doku“ mit Heidi und ihren Kindern Leni und Henry für das Frühjahr an. Der Titel: „On & Off Catwalk – by Heidi Klum“. Leni und nun auch Henry werden von ihrer Mutter energisch in das Modelbusiness gedrängt. Auch als Mutter zeigt Heidi beeindruckenden Willen, Ehrgeiz und Durchsetzungskraft – ohne Neid zu erregen.

Klum hat sich längst als globale Marke etabliert, sei es durch ihre legendäre „Halloween“-Party in New York, die kaum ein US-Star auslässt, oder durch die US-Casting-Show „Project Runway“, die erst durch ihre Rückkehr 2025 wieder erfolgreich wurde (sie wird auch in der nächsten Staffel dabei sein). Die Zeiten, in denen Heidis Vater Günther als der Gefürchtete im Klum-Clan galt (wegen seiner Verträge und Verhandlungen), sind vorbei – spätestens seit Heidi sich die Markenrechte am Namen ihrer Tochter vor Gericht zurückholte, die ihr Vater zu sichern versuchte. Heidi ist der Boss – und die Sonne, um die alle in ihrer Familie (außer Günther) gerne kreisen. Und dabei auch gut verdienen.

Allein die Zusammenarbeit in Deutschland mit ihrem Haussender ProSieben: In einem Jahr, in dem wegen massiver Einbrüche im Werbemarkt überall Produktionen stark beschnitten oder abgesagt wurden und auch bei ProSiebenSat.1 von den neuen Mehrheitsbesitzern (dem Berlusconi-Konzern MFE) an den Kosten geschraubt wurde, schaffte es Klum, sich mit GNTM für mehrere Wochen noch breiter im Programm zu machen als sonst um diese Zeit im Frühjahr. Zum 20. Jubiläum der Sendung belegte sie nicht nur einen Abend, sondern für Wochen gleich einen zweiten zur besten Sendezeit – mit einem reinen Männercasting, bevor die „Girls“ und „Boys“ schließlich zusammengeführt wurden. Außerdem gab es nach jeder Folge noch „Behind the Scenes“-Dokus mit Heidi, also noch mehr Klum-Sendezeit pro Woche.

Siehe auch  Schockieren als Ziel: Wie weit wird er gehen?

Das perfekt aufgezogene „Family Business“

Die gemeinsame Endrunde wurde wieder hauptsächlich in Los Angeles gedreht, dem Hauptwohnsitz des Ehepaars Klum-Kaulitz. Auch darin zeigt sich Klums Verhandlungsgeschick und ihr Wissen um den eigenen Marktwert. Der Berg ProSieben muss zur Prophetin Klum kommen – nicht umgekehrt. Es mag zudem sein – das Gerücht hält sich hartnäckig –, dass der Drehort nicht nur das Format internationaler aussehen lässt und für die Chefin bequemer zu erreichen ist. Sondern dass es für den Sender auch schlicht günstiger sei, zwei Dutzend Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Produktion für ein paar Wochen nach Los Angeles zu verfrachten, als den Klum-Clan nach München-Unterföhring zu holen.

Denn „by Heidi Klum“, wie GNTM im Titel sagt, heißt nicht „nur“ Heidi Klum – man kauft immer gleich die ganze Familie ein. Tochter Leni mimte 2025 die erste Gastjurorin (noch vor Naomi Campbell in Folge 2), Ehemann Tom und sein Zwillingsbruder Bill, das Front-Duo der Band Tokio Hotel, waren Juroren bei den Männern und traten in der Finalshow auf.

Sie waren nach dem Teenieerfolg mit „Durch den Monsun“ viele Jahre zumindest in Deutschland als Musiker komplett vergessen. Ausgehend von regelmäßigen Auftritten im Klum-Universum sind sie nun wieder absolute Stars. Die Matriarchin fördert die Karrieren ihrer Lieben dabei in einem Maße, dass ein Til Schweiger blass vor Neid werden muss.

Zu der Einbindung in die eigenen Shows kommen gemeinsame Auftritte etwa von Mutter und Tochter bei Galas (Filmfestspiele Venedig, „Business of Fashion“-Gala etc.) und in Werbekampagnen (etwa für die Unterwäschemarke Intimissimi). Bei Sohn Henry, der 2025 in Paris bei der Designerin Lena Erziak seine Laufstegpremiere feierte, wird das „Family Business“ – siehe Ankündigung der Doku – mit Sicherheit nicht weniger intensiv betrieben.

Siehe auch  Investitionsverlust: „Ich bin einfach nicht mehr so investiert hier“

Die größte Leistung aber, für die Heidi Klum wirklich jeden Preis verdient hat (nur bitte keinen Unterhaltungspreis!): dass die Frau, die noch nie auf dem Oktoberfest war, nicht aus Bayern kommt und auch mit Brauchtum gar nichts zu tun hat, ProSieben dazu brachte, ihr „Heidi Fest“ aus dem Münchner Hofbräuhaus zur besten Sendezeit im Fernsehen zu übertragen. Und dass sie zudem alle möglichen Sponsoren auftrieb, die ihr dieses Debakel der guten Laune bezahlten, welches kaum messbare TV-Quoten und entgeisterte Kritiken brachte.

Auf Instagram und TikTok – so funktioniert Aufmerksamkeit heute nun einmal – „performten“ die Bilder und Kurzvideos von der Bajuwaren-Mimikry vor und im Hofbräuhaus immerhin so gut, dass selbst das Style-Ressort der „New York Times“ das „Heidi Fest“ für eine halbwegs ernsthafte Veranstaltung hielt. Mission erfüllt.

Damit galt auch 2025 wieder die Entertainment-Business-Regel: Egal, welche Geschäftsidee sie sich ausdenkt oder was sie auch anfasst – am Ende gewinnt immer Heidi Klum.

Ähnliche Artikel

Bewerten Sie den Artikel
Teilen Sie diesen Artikel :

Schreibe einen Kommentar