Das ZDF bringt noch einmal einen Film aus dem Herzkino-Programm: In der Verfilmung einer unveröffentlichten Kurzgeschichte der 2019 verstorbenen Rosamunde Pilcher gerät Museumsrestauratorin Mia in ein persönliches und berufliches Dilemma – und in eine überraschende Nähe zu einem Rivalen. Für Fans klassischer Cornwall‑Romantik bringt die Wiederholung am Sonntag einen vertrauten Schauplatz mit neuen Familiengeheimnissen.
Worum es in dem Film geht
Mia Barlow, gespielt von Leni Adams, wurde als Kind von Museumsdirektor Trevor Murphy und seiner Frau aufgenommen. Als die Gelegenheit kommt, die Leitung des Hauses zu übernehmen, droht das Projekt an Einsparplänen zu scheitern.
Ein Bewerbungsverfahren führt sie in ein viktorianisches Anwesen, wo sie zusammen mit dem Außenseiter Jason Carter (Hans Gurbig) eine Sammlung ordnen und ein Ausstellungskonzept erarbeiten soll. Bei der Arbeit stoßen die beiden auf Spuren einer längst vergangenen Liebesbeziehung – Hinweise, die nicht nur den Bestand des Museums, sondern auch Mias Familiengeschichte in neues Licht rücken.
Kurz und prägnant: Es geht um den Erhalt eines Museums, um verborgene Verbindungen aus der Vergangenheit und um die Frage, ob berufliche Konkurrenz persönliche Gefühle überlagern kann.
Beziehungskonflikte und Figurenkonstellation
Obgleich Mia zunächst in einer festen Partnerschaft zu sehen ist — in Szenen ist sie etwa mit Carl (Jan‑Martin Müller) zu sehen — entwickelt sich zwischen ihr und Jason eine wachsende Spannung. Das Wechselspiel zwischen Vertrautheit, Konkurrenz und Entdeckung erzählt die Geschichte weniger als Kitsch denn als langsam entfaltete Annäherung.
Neben den Hauptfiguren sind Thomas Heinze und Cheryl Shepard als Mias Zieheltern zu sehen; ihre Krankheits- und Entscheidungssituationen treiben den Handlungsstrang voran und machen die persönlichen Einsätze deutlich.
Produktion und Herkunft
Regie führte Marc Prill; das Drehbuch stammt von Uschi Müller und basiert auf einer bisher unveröffentlichten Vorlage Rosamunde Pilchers. Damit reiht sich der Film in die lange Reihe adaptativer Pilcher‑Produktionen ein, die das ZDF regelmäßig in seinem Herzkino‑Slot zeigt.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet das: vertraute Landschaften aus Cornwall, sorgfältig inszenierte Innenräume und ein Erzählrhythmus, der mehr auf Atmosphäre als auf Tempo setzt.
Ausstrahlung: Wiederholung von „Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“ am Sonntag, 14. Juni, 20:15 Uhr im ZDF.
Warum das relevant ist
Die Sendung richtet sich an ein Publikum, das traditionelle Fernsehromantik sucht, zugleich aber auch an diejenigen, die Interesse an Familiengeschichten mit historischen Bezügen haben. Wer einen ruhigen, bildstarken Abendfilm bevorzugt, findet hier eine Mischung aus Nostalgie und erzählerischer Entdeckung.
Und: Für Sammlerinnen und Sammler einzelner Pilcher‑Filme ist die Wiederholung eine Gelegenheit, eine neuere Adaption zu sehen, die auf einer bislang nicht veröffentlichten Kurzgeschichte der Autorin fußt.
Ähnliche Artikel
- Wie Jason Kelce seiner Frau Kylie im Kreißsaal heldenhaft zur Seite stand!
- Taylor Swifts inspirierende Worte über Travis: Ein Muss für Fans!
- Jennifer Lopez überrascht mit platinblonder Mähne – Unkenntlich und atemberaubend!
- Jason und Kylie Kelce: Die turbulente Suche nach dem perfekten Babynamen!
- Rihanna strahlt: Erster glamouröser Auftritt mit ihren Söhnen auf dem roten Teppich!

Jonas Reichert ist ein leidenschaftlicher TV-Kritiker, der die neuesten Shows und Serien analysiert. Mit Fachwissen und Humor bringt er seinen Lesern die faszinierende Welt des Fernsehens näher.
