Viele greifen im Alltag zu Tiefkühlpommes – doch oft bleibt die Knusprigkeit aus. Starkoch Nelson Müller zeigt aktuell im TV, wie man mit wenigen Handgriffen aus Ofenpommes echten Crunch herausholt und welche Produkte sich im Test bewähren.
Welche TK-Pommes lohnen sich?
Für eine schnelle Orientierung hat Müller mehrere Tiefkühlprodukte probiert: Discounter-Eigenmarken, ein Markenprodukt und ein Bio-Produkt. Bewertet wurden Aussehen, Zutaten und Geschmack. Das Ergebnis liefert praktische Hinweise für den nächsten Einkauf.
| Produkt | Bezugsquelle | Stärke |
|---|---|---|
| Bio-Pommes | Rewe | Beste Gesamtwertung, ausgewogener Geschmack |
| Backofen Pommes Frites | Aldi Süd | Sehr guter Crunch, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Backofen Super Feine Pommes | Lidl | Weniger überzeugend in Textur und Geschmack |
| Original 1-2-3 Frites | McCain | Solide, aber nicht führend im Test |
Sein Fazit: Qualitätsunterschiede sind erkennbar, aber keine der getesteten Varianten ist völlig unbrauchbar – für den Alltag seien mehrere Produkte empfehlenswert.
Praktische Regeln für knusprige Ofenpommes
Die entscheidenden Faktoren lassen sich kurz zusammenfassen: Hitze, Luftzirkulation und der richtige Umgang mit Öl. Wer diese Punkte beachtet, erzielt deutlich bessere Ergebnisse als beim einfachen Backen nach Packungsangabe.
- Hohe Temperatur ist wichtig, damit sich außen eine Kruste bildet.
- Backblech vorheizen — ein heißes Blech entzieht den Stäbchen schneller Wasser und fördert die Knusprigkeit.
- Pommes nicht überlappen: Luft muss an jede Seite gelangen.
- Nach dem Backen kurz mit etwas Öl beträufeln und durchschwenken, wenn der Frittier-Effekt fehlt.
- Zu viel Öl vermeiden: überschüssiges Fett hemmt das Austrocknen und macht die Pommes weich.
- Umluft nutzen und den Ofen „vollgasig“ einstellen, wie Müller es empfiehlt.
Diese Regeln funktionieren sowohl für Fertigpommes als auch für selbst geschnittene Varianten.
Rezept: Pommes aus rohen Kartoffeln, wie der Profi sie macht
Wer Zeit hat, kann die Pommes selbst zubereiten. Müller reduziert das Rezept auf zwei wesentliche Zutaten: Kartoffeln und Öl. Der knusprige Effekt entsteht durch ein kurzes Vorkochen und richtiges Backen.
- Kartoffeln waschen und in Stifte schneiden (Schale je nach Sorte optional belassen).
- Kartoffelstifte etwa acht Minuten in Salzwasser blanchieren, bis sie beginnen, aufzuquellen — das fördert die Oberfläche für die spätere Bräunung.
- Abtropfen lassen, mit wenig Öl benetzen und auf dem vorgeheizten Backblech verteilen, sodass sie sich nicht berühren.
- Im vorgeheizten Ofen bei hoher Temperatur mit Umluft backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- Zum Schluss leicht salzen und eventuell kurz mit etwas Öl schwenken.
Wichtig ist das Timing: Die Kombination aus Blanchieren, heißem Blech und kurzem, kräftigem Backen schafft die richtige Oberfläche für die Maillard-Reaktion — verantwortlich für Geschmack und Knusprigkeit.
Wer diese Tipps beachtet, muss nicht mehr auf labbrige Pommes aus dem Ofen verzichten. Die Methode ist alltagspraktisch und eignet sich sowohl für Fertigware als auch für frisch geschnittene Kartoffeln.
Quelle der Demonstration: eine Sendung von stern TV mit Nelson Müller.
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Markus Niedrig ist ein begeisterter Hobbykoch, der traditionelle Rezepte mit modernen Einflüssen kombiniert. Seine Liebe zur Küche inspiriert Menschen, das Kochen als tägliches Abenteuer zu genießen.
