Unglaubliche Leistung: Autistischer Junge baut Titanic aus 56.000 Legosteinen!

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Von : Tobias Grünwald

Unglaubliche Leistung
        
          Autistischer Junge baut Titanic mit 56.000 Legosteinen nach

Vor sieben Jahren unternahm Brynjar Karl Bigisson, damals zehn Jahre alt, ein bemerkenswertes Projekt, das seine Leidenschaft für die Seefahrt widerspiegelte. Er entschied sich, der Titanic, einem Schiff, das ihn seit seiner Kindheit faszinierte, ein außergewöhnliches Denkmal zu setzen. „Es gab ein spezielles Schiff, das mich faszinierte – die Titanic. Ich hatte alles über dieses Schiff gelernt und kam dann auf die Idee, es nachzubauen,“ erzählt Bigisson. Als Material für sein Projekt wählte er LEGO-Steine, insgesamt 56.000 Stück. Erst nachdem er alle diese Steine verbaut hatte, war sein Modell fertig.

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700 Stunden und 56.000 LEGO-Steine für die Titanic

Brynjar Karl Bigisson verbrachte über 700 Stunden mit dem Bau seines Titanic-Modells, eine Tätigkeit, die ihm trotz der Komplexität und Dauer großen Spaß bereitete. „Da ich soziale und kommunikative Herausforderungen hatte, war ich oft alleine und fand in LEGO-Steinen treue Gefährten,“ erklärt er. „Beim Bauen mit LEGO konnte ich meine Phantasie und Kreativität ausleben, ohne mich einsam zu fühlen. Ich war zu sehr mit dem Bau beschäftigt.“

Der Nachbau der Titanic ermöglichte es ihm, zwei seiner großen Leidenschaften zu vereinen: LEGO und Schiffe. Kein Wunder also, dass sein Modell das größte seiner Art wurde und eine Länge von sieben Metern erreichte. Bei diesem Projekt bekam der junge Isländer Unterstützung: Sein Großvater half ihm mit den Maßeinheiten und seine Mutter organisierte eine Spendenkampagne zur Finanzierung der LEGO-Steine. „Zudem wurde mir Platz in einem Lagerhaus zur Verfügung gestellt, wo ich nach der Schule täglich drei bis vier Stunden arbeitete, bis das Modell nach elf Monaten fertiggestellt war,“ fügt Bigisson hinzu.

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Positive Konsequenzen

Heute, sieben Jahre nach seinem beeindruckenden Projekt, träumt Brynjar Karl Bigisson davon, Kapitän zu werden, und seine sozialen Fähigkeiten haben sich deutlich verbessert. Der 17-Jährige hat mittlerweile viele Freunde. „Ich weiß, dass meine Familie sich Sorgen gemacht hat, und das ist normal, denn sie konnten meine Situation nur mit dem ‚Rain-Man‘-Stereotyp vergleichen,“ sagt Bigisson. „Heute verstehen wir viel mehr über Autismus und wissen, dass Menschen durch die Entwicklung ihrer Fähigkeiten in ihren Interessensgebieten stärker werden können. Ich hatte diese Chance und heute gibt es nichts, was ich nicht erreichen könnte, wenn ich mich darauf konzentriere. Es ist mir ein Anliegen, diese Botschaft zu verbreiten.“

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