Herbstfreuden entdecken: Mit wehenden Mänteln und ofenwarmen Birnen – Eichelhäher Frido im Fokus!

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Von : Larissa Vogler

Herbstfreuden – mit wehenden Mänteln, ofenwarmen Birnen und Eichelhäher Frido

Herbstzauber – flatternde Mäntel, warme Birnen und Eichelhäher Frido

Der Sand des Sommers verlässt langsam unsere Koffer. Währenddessen färben sich die Blätter bunt und Kürbisse rollen vor Freude. Halloween naht mit großen Schritten! Hier sind 15 Gründe, um sich auf den goldenen Herbst zu freuen.

Unwiderstehlich

Jonathan Anderson hat gerade seine erste Dior-Kampagne enthüllt, in der ein betörender Tüllrock mit Blumenmotiv im Mittelpunkt steht, aufgenommen in einem Schloss nahe Paris. Mit seiner eigenen Marke wählt er einen bodenständigeren Ansatz. Der Online-Shop erinnert an einen erstaunlichen Flohmarkt in Nordengland: skurrile Sessel und der unwiderstehliche Schweinepullover, der sich bei einem verregneten Ausflug aufs Land ebenso gut trägt wie im Vorstandssaal. Wer immer noch den Schäfchenpullover von Diana trägt, ist selbst schuld. Andersons Herbstbotschaft lautet: Kuratieren statt kreieren. Ca. 890 Euro. AS

Gute Laune

Der Kerzenhalter aus der Kollektion des schwedischen Designers Gustaf Westman für Ikea erinnert ein wenig an eine Wurst, die man an den Enden kreuzweise einschneidet und dann grillt. Selbst einfache weiße Kerzen sehen darin großartig aus – und sorgen für gute Laune. Um 7 Euro. ball

Duftet so sexy

Auch der sonnengebräunte Mann, der im Sommer nur Luft, Wasser und ein wenig Sonnencreme braucht, merkt im Herbst, dass es Zeit wird, seinem Gesicht etwas mehr Pflege zu gönnen. Wer sich wirklich verwöhnen möchte und auf Anti-Aging-Produkte wie Hyaluronsäure setzt – ein Begriff, den sogar Jürgen „Pöhler“ Klopp kennt – der greift zu einer der verführerisch teuren Gesichtscremes der Luxus-Wellness-Marke Lanserhof. Die Unisex-Variante „Barrier Longevity“ duftet verführerisch aphrodisierend (50 ml, 150 Euro). VC

Eichelhäher Frido

An der Heilstättenstraße, wo die Stadtförsterei Fürth ihren Sitz hat, beginnt ein verwunschener Waldlehrpfad. Eichelhäher Frido führt Kinder und Erwachsene durch ein Dickicht aus Fichten, Eichen und Birken. Besucher können Wasser schöpfen, über wackelige Brücken balancieren und mit einem Fernrohr Tiere beobachten. Beim Picknick in der Schlucht beim alten Steinbruch werden unvergessliche Erinnerungen geschaffen. FS

Ochsenblut

Ochsenblutfarbene Schuhe, wie ein klassischer Fred-Perry-Loafer mit Troddeln oder ein Stiefel aus Pferdeleder von Alden, sind die perfekte Art, das nahende Ende des Jahres zu begrüßen. Mit jedem Schritt in erdigem Rotbraun durch das feuchte Laub nähern wir uns dem Winter, wohl wissend, dass der Frühling irgendwann zurückkehren wird. Ab 500 Euro. FS

Auf nach Paris

Manchmal entdeckt man das Eigene besser in der Fremde. Die Fondation Louis Vuitton zeigt ab dem 17. Oktober in einer großen Retrospektive den sehr deutschen Künstler Gerhard Richter und dessen Zeitreflexionen, die in Paris leichter und heller erscheinen als in jeder deutschen Stadt. deli

Schummrig mit Aussicht

Es ist wieder die Zeit angebrochen, in der man nicht erklären muss, warum man sich nicht „draußen“ am frühen Abend, „in der Sonne“ oder „im Biergarten“ treffen möchte, sondern in einer klassischen Bar. Diese hat idealerweise Stil und Gemütlichkeit, ist meist fensterlos oder zumindest im besten Sinne zwielichtig – wie die „Viktoria Bar“ in Berlin, das „Le Lion“ in Hamburg oder das „Les Fleurs du Mal“ oben im „Schumann’s“ in München. Tim Raue hat nun nicht nur ein Restaurant im Fernsehturm am Alexanderplatz eröffnet, sondern auch eine Etage tiefer die höchste Bar Berlins, „Sphere“. Raue bietet neben klassischen Drinks und einer tollen Aussicht auch besondere Craft-Bier-Cocktail-Kreationen an, etwa einen „Gin-Bier“ oder einen „Berlin Spritz“, bei dem Wein durch „Berliner Weisse“ ersetzt wird. Mal sehen. VC

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Halloween

Am Abend von Allerheiligen legen Sie „Spooks“ von Louis Armstrong und dem Gordon-Jenkins-Orchestra auf und genießen dazu mindestens zwei Hot Toddies, ein heiß servierter Drink aus Whisky, Wasser, Zucker, Zitrone und gerne etwas Zimt. Dabei sehen Sie sich Staffel 10 („Red Tide“) von „American Horror Story“ an und lassen sich von Tod, Genie und der Einsamkeit der Ostküste Amerikas in den Bann ziehen. FS

Es leuchtet

Verlassen Sie die Hängematte und machen es sich im Lesesessel bequem. Für die richtige Beleuchtung sorgt die etwas zickige 50er-Jahre-Stehleuchte G21 von Sammode – obwohl ihr etwas technischer Name Assoziationen an Wirtschaftsgipfel, französische Supermarktketten oder Fernwanderwege weckt. Pierre Guariche hat sie 1951 mit einem verstellbaren Mast aus Messing, einem schwarzen Fuß und einem ebenfalls verstellbaren Schirm aus schwarz oder weiß lackiertem Aluminium entworfen. Um 1500 Euro. ball

Kleines Feuer

Tageslicht wird überbewertet. Und da noch fast zwei Monate vor uns liegen, in denen es jeden Tag länger dunkel ist, gibt es viele Stunden, in denen man jenseits von Geburtstagen endlich mal wieder Kerzen anzünden kann. Entweder skulpturale Modelle wie vom spanischen Label Mulier Studio (ab 20 Euro), die an gestapelte Kiesel erinnern, oder bunte Stabkerzen von Hay (5 Euro) ausnahmsweise mal eckig statt rund. ball

Fellfüße

Wir sollten alle einander verletzlicher begegnen, nicht eingezwängt in Konventionen und nicht gefühllos für die kleinen Steinchen des Lebens. Am Fuße dieser Bewegung steht der Gobi II von Vivobarefoot – ein Barfußsneaker, der besser aussieht als die meisten seiner Art (ab 180 Euro). Alternativ: Sandale mit Ponyfell-Optik von Birkenstock 1774. Ab 440 Euro. küv

Wie eine Umarmung

Das Beste am Herbst: Wir können uns wieder in Mäntel hüllen und sehen mühelos angezogen aus – ganz gleich, was wir darunter tragen. Wie jedes Jahr hat auch diese Saison ihre bevorzugte Mantelform. Das amerikanische Designer-Label Veronica Beard – hinter dem die Schwägerinnen Veronica Swanson Beard und Veronica Miele Beard stehen; der berühmte Fotograf Peter Beard war der Onkel ihrer Ehemänner – hat einen Wollmantel entworfen, schlank und schnörkellos wie ein Grashalm, in Atemgoldblau. Um 1100 Euro. dvt

Weiblicher Blick

Es mag altmodisch erscheinen, zwölf Fotografinnen gemeinsam auszustellen. In der c/o-Galerie könnte es jedoch funktionieren. Denn alle – wie Lua Ribeira – werden von der weltberühmten Agentur Magnum vertreten, einer Institution aus vordigitalen Zeiten. Hier wird große und kleine Weltpolitik in perfekt komponierten und hochemotionalen Bildern dargestellt. Gibt es einen spezifisch weiblichen Blick? Vermutlich nicht: nur Unerschrockenheit und Empathie. Es wird schwer sein, diese Ausstellung mit trockenen Augen zu verlassen. In turbulenten Zeiten ist Qualität tröstlich. „Close Enough“, c/o-Galerie, Berlin, bis 28. Januar 2026. AS

Ofenwarm

2025 ist ein Apfeljahr. Und jeder, der ein, zwei oder drei Apfelbäume im Garten hat, ist gerade damit beschäftigt, Apfelmus zu kochen, Most zu machen, Apfelpfannkuchen zu braten und seine Freunde mit den Früchten zu beglücken, die dann Apfelkuchen backen. Köstliche Alternative: Birnenkuchen – auch die Birnbäume tragen dieses Jahr üppig! Mit Mandelmürbteigboden und Schmandguss. ball

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