Ein Monat lang Karottensaft: “Ich habe täglich Karottensaft getrunken – hier sind die Resultate!”
Für mich persönlich bedeutet eine gebräunte Haut mehr Ausstrahlung und Lebensfreude. Aber was, wenn man von Natur aus eher blass ist? Besonders in den Wintermonaten fehlt mir jegliche Bräune – neben meinem Partner mit natürlich olivfarbener Haut steche ich mit meiner Blässe stark ab. Dies möchte ich ändern, da mir ein gesunder, gebräunter Teint einfach besser gefällt.
Abschied von der Winterblässe: Deshalb starte ich das Karottensaft-Experiment
Ich recherchiere, welche Methoden es gibt, um auch im Winter eine schöne Bräune zu erreichen. Als Beauty-Redakteurin bin ich mir der schädlichen Wirkung von Sonne und UV-Strahlen auf die Haut bewusst, daher kommt ein Solarium für mich nicht infrage. Auch Selbstbräuner, die oft chemisch belastet sind und viel Pflege erfordern, möchte ich vermeiden. Gibt es eine natürliche Alternative, um die Haut zu bräunen? Da erinnere ich mich an eine Schulfreundin, die mir erzählte, sie würde durch den Verzehr von Möhren schneller braun werden. Das klingt vielversprechend, also warum nicht ausprobieren?
Natürliche Bräune mit Karotten: Ist das möglich?
Bevor ich mit meinem Experiment beginne, möchte ich von einem Dermatologen wissen, ob dies überhaupt sinnvoll ist. Dr. Christian Merkel vom Haut- und Laserzentrum an der Oper in München bestätigt: “Ja, durch Karotten kann man tatsächlich die Hautfarbe beeinflussen.” Er warnt jedoch: “Die resultierende Farbe ist meist nicht so braun wie die durch UV-Strahlen verursachte Bräune, sondern tendiert eher ins Orange.” Das liegt laut dem Experten am enthaltenen Beta-Carotin bzw. Vitamin A, das nicht nur schützende Eigenschaften für die Haut hat, sondern auch für eine Tönung sorgt.
“Braunwerden mit Karottensaft”: Mein Experiment beginnt
Orange? Nun, etwas Farbe ist besser als die übliche Winterblässe. Deshalb kaufe ich eine große Menge Karottensaft. Laut Dr. Merkel würde auch der Verzehr der Karotten selbst funktionieren, allerdings müsste man davon sehr große Mengen essen. Sein Rat: “Am besten etwa 0,3 Liter bzw. 300 Milliliter täglich trinken, um nach etwa vier Wochen eine Veränderung zu bemerken.” Zudem ist zu beachten, dass Vitamin A fettlöslich ist – es entfaltet seine Wirkung also erst in Verbindung mit Fett. Daher trinke ich meinen Karottensaft täglich mit einem Tropfen Öl oder kombiniere ihn mit einer fetthaltigen Mahlzeit.
Karottensaft für mehr Bräune: Der Testverlauf
Ich trinke nun täglich den Karottensaft und finde, dass er sich recht einfach in den Alltag integrieren lässt. Wenn ich Zeit habe, bereite ich ihn mit meinem Slow-Juicer aus frischen Karotten zu, um zusätzlich viele Vitamine aufzunehmen (diese Methode kenne ich bereits vom Selbermachen von Saftkuren). Wenn es schnell gehen muss, hole ich mir einen frischen Saft an einem Stand oder greife auf fertigen Karottensaft aus dem Drogeriemarkt oder Supermarkt zurück. Wenn mir der pure Geschmack zu intensiv ist, mische ich ihn mit anderen Säften, beispielsweise mit frisch gepresstem Orangensaft.
Vier Wochen Karottensaft: Das Ergebnis
Nach etwa drei Wochen bemerke ich erste Veränderungen – eine leichte Tönung meiner Haut. Wie Dr. Christian Merkel mich vorgewarnt hat, sind auch die Handflächen und Fußsohlen leicht getönt, die bei einer herkömmlichen Bräune durch Strahlung normalerweise blass bleiben würden. Wie erwartet ist die Tönung allerdings tatsächlich eher orange und nicht so olivbraun oder sommerlich gebräunt, wie ich es mir erhofft hatte. Da meine Haut jedoch von Natur aus einen rötlichen Unterton hat, fällt dies bei mir nicht allzu stark auf.
Ich bin natürlich neugierig, ob die Veränderung sichtbar ist. Eine medizinisch messbare Bräunung der Haut ist laut Dr. Christian Merkel leider nicht möglich. Man ist also darauf angewiesen, was man mit bloßem Auge erkennen kann. Deshalb habe ich ein Vorher-Foto gemacht, das meine ungebräunte Winterhaut in voller Pracht zeigt. Und ein Nachher-Foto, das die Tönung nach vier Wochen Karottensaft dokumentiert.
Karottensaft Vorher/Nachher
Karottensaft für mehr Bräune: Mein persönliches Fazit
Obwohl eine volle Bräune mit dem Karottensaft nicht erreicht wurde, sehe ich durch die leichte Tönung deutlich gesünder und frischer aus. Da sich der Karottensaft einfach in den Alltag integrieren lässt, werde ich ihn weiterhin trinken – auch weil er mir täglich eine Dosis Vitamine liefert und ich somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlage. Zudem schützt das Beta-Carotin meine Haut, was besonders im Sommer, wenn wieder mehr Sonnenbäder anstehen, von Vorteil ist. Ich bin gespannt, wie die Sonnenbräune im Frühjahr in Kombination mit dem Goldorange des Saftes aussehen wird.
Für alle, die es ausprobieren möchten: Es erfordert definitiv Einsatz und Konsequenz, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Und: Das Ergebnis kann aufgrund des individuellen Hauttons unterschiedlich ausfallen. Wer schnell und sicher braun werden möchte, sollte daher vielleicht doch auf Sonne oder Selbstbräuner zurückgreifen. Ein letzter Hinweis: Klären Sie vor einem solchen Experiment immer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob und in welchem Umfang Karottensaft für Sie geeignet ist, denn eine Überdosierung von Karottensaft bzw. Vitamin A kann auch unerwünschte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit zur Folge haben.
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Elina Kreuzer ist Expertin für Beauty-Rituale, die natürliche und moderne Pflege vereinen. Ihre Mission ist es, Menschen dabei zu helfen, durch einfache Tipps ihre innere und äußere Schönheit zu entfalten.
