Die Schauspielerin Esther Schweins gehört zu den prominenten Neuzugängen der „Let’s Dance“-Staffel 2026 und steht ab 27. Februar wieder im Rampenlicht. Ihre Teilnahme ist mehr als ein Promi-Auftritt: Schweins verbindet Unterhaltung mit persönlicher Geschichte und bringt Erfahrung aus Comedy, Film und Theater in die Tanzshow.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet das: Hier trifft eine routinierte Bühnenkünstlerin auf eine neue körperliche Herausforderung – und auf eine Geschichte, die mehr mitbringt als bloße TV-Unterhaltung.
Kurzprofil
Geboren: 18. April 1970 in Oberhausen
Lebensräume: Berlin und Mallorca
Familie: Mutter von zwei Kindern, privat zurückhaltend
Bekannt geworden durch: die Kult-Comedy-Show RTL Samstag Nacht
Vom Comedy-Star zur vielseitigen Darstellerin
Ihre Karriere startete Schweins Anfang der 1990er-Jahre im Comedy-Genre, wo sie schnell Publikum und Kritiker auf sich zog. Neben Kollegen wie Wigald Boning und Olli Dittrich prägte sie das Format, das für deutsche Fernseh-Unterhaltung seinerzeit richtungsweisend war.
Auszeichnungen wie ein Bambi und der Bayerische Fernsehpreis würdigten ihre frühen Leistungen. Nach dem Ende der Comedy-Show verlagerte sich ihr Fokus auf Film, Fernsehen und Bühne: Rollen in Reihen wie „Tatort“ oder „Das Traumschiff“, Auftritte in den Verfilmungen der Donna-Leon-Krimis und die Arbeit als Regisseurin – darunter Inszenierungen des Publikumsrenners „Caveman“ – zeigen die Bandbreite ihrer Arbeit.
Warum Schweins bei „Let’s Dance“ mitmacht
Die Entscheidung zur Teilnahme ist kein spontaner PR-Schachzug, sondern Teil eines persönlichen Plans: Schweins will ihre tänzerischen Fähigkeiten systematisch entwickeln und sich einer neuen Form der Bühnenarbeit stellen. Sie spricht offen von Lampenfieber, aber auch von Neugier auf die große Showbühne.
Für die Sendung bedeutet das eine Kandidatin, die zwar medienerfahren ist, beim Tanzen aber als Lernende beginnt – ein Kontrast, der oft zu emotionalen und authentischen Momenten führt.
Privates und Engagement
Abseits der Kameras engagiert sich Schweins in gesundheitspolitischen Themen. Gemeinsam mit dem Mediziner Prof. Dr. Martin Mücke moderiert sie den Podcast „Unglaublich krank – Patienten ohne Diagnose“, in dem seltene und schwer zu diagnostizierende Erkrankungen im Mittelpunkt stehen. Damit gibt sie Betroffenen eine Stimme und macht auf Lücken in Versorgung und Forschung aufmerksam.
Privat hat Schweins Tragisches erlebt: 2017 verlor sie ihren Lebenspartner, einen Landwirt aus Mallorca, an Krebs. Zudem überlebte sie 2004 mit ihrer Mutter die verheerende Flutkatastrophe im Indischen Ozean. Politisch trat sie 2002 sichtbar für Gerhard Schröder ein.
Was Zuschauer erwarten können
Kurzfristig verspricht ihre Teilnahme lebhafte TV-Momente: die Kombination aus Bühnenroutine, persönlicher Verletzlichkeit und echter Lernkurve. Mittelfristig kann ihr Auftritt auch Aufmerksamkeit auf die Themen lenken, die ihr am Herzen liegen – vor allem auf chronische und seltene Erkrankungen, die sie in ihrem Podcast thematisiert.
Jurymitglieder wie Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González werden Schweins‘ Entwicklung bewerten – ein weiterer Gradmesser, wie erfolgreich sie das neue Genre für sich erschließt.
Teilnehmerübersicht: „Let’s Dance“ 2026
- Gustav Schäfer
- Jan Kittmann
- Joel Mattli
- Milano
- Ross Antony
- Simon Gosejohann
- Willi Whey
- Anna-Carina Woitschack
- Betty Taube
- Bibi Heinicke
- Esther Schweins
- Nadja Benaissa
- Sonya Kraus
- Vanessa Borck
Hinweis: Die Sendung startet am 27. Februar 2026. Die Jury bleibt mit Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González wie gewohnt besetzt.
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Jonas Reichert ist ein leidenschaftlicher TV-Kritiker, der die neuesten Shows und Serien analysiert. Mit Fachwissen und Humor bringt er seinen Lesern die faszinierende Welt des Fernsehens näher.
