Während der Feiertage kann es oft vorkommen, dass man beim Bäcker länger anstehen muss. In diesem Artikel erklären wir dir, wie du ganz einfach selbst Sonntagsbrötchen backen kannst, ohne früh aufstehen zu müssen.
Diese selbstgemachten Hefebrötchen sind möglicherweise sogar fertig, bevor du aus dem Badezimmer kommst.
Brötchenteig bereits am Vorabend zubereiten
Um am Sonntagmorgen nichts weiter tun zu müssen, als die Backform in den Ofen zu schieben und die Temperatur einzustellen, kannst du den Teig bereits am Vorabend anrühren und die Brötchen formen.
Dieses bewährte Rezept wird dir dabei helfen, aber du kannst auch gerne deinen eigenen bevorzugten Hefeteig verwenden.
Zutaten für fünf bis sechs Sonntagsbrötchen
- 250 g Mehl (wahlweise Weizen- oder Dinkelmehl)
- 150 ml lauwarmes Wasser
- ½ Würfel frische Hefe (etwa 21 g) oder ein Päckchen (7 g) Trockenhefe
- 1 gestr. TL Salz
- ½ TL Zucker
- 2 EL Pflanzenöl
- Backform (zum Beispiel eine Kastenform) oder ein Backblech
Tipp: Möchtest du die Brötchen mit Vollkornmehl backen, solltest du etwa 175 Milliliter Wasser verwenden und die Hefemenge auf maximal ¾ eines Würfels erhöhen.
Anleitung für schnelle Brötchen
- Löse die frische Hefe im Wasser auf oder mische die Trockenhefe unter das Mehl.
- Gib alle Zutaten in eine Rührschüssel und knete sie, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst und zu einer elastischen, nicht klebrigen Kugel wird. Füge bei Bedarf noch etwas Mehl hinzu, falls der Teig zu weich ist.
- Teile den Teig je nach gewünschter Größe der Brötchen in vier bis fünf Kugeln, wälze diese in Mehl und lege sie mit etwas Abstand zueinander in eine gefettete und bemehlte Backform, die in deinen Kühlschrank passt. Alternativ kannst du die Kugeln auf ein Backblech legen und kühl stellen, sofern genügend Platz im Kühlschrank vorhanden ist oder die Außentemperatur zwischen fünf und zehn Grad beträgt.
- Am nächsten Morgen die Brötchen aus dem Kühlschrank nehmen oder von draußen hereinholen. Über Nacht sollten sie sichtbar aufgegangen sein. Berühren sie sich oder sind sie etwas zusammengewachsen, ist das kein Problem.
- Optional die Brötchen vor dem Backen leicht einschneiden, um ihnen eine schönere Form zu geben.
- Die Backform oder das Backblech in den kalten Ofen stellen, die Temperatur auf 210 °C Ober-/Unterhitze einstellen und die Brötchen je nach Größe und Dauer der Aufheizzeit etwa 20-30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Tipp: Für besonders knusprige Brötchen kann ein hitzebeständiges Schälchen mit Wasser in den Ofen gestellt werden oder etwas Wasser mit einer Sprühflasche in den Ofen gesprüht werden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
Schnell duschen und den Tisch decken, dann stehen die frischen Brötchen schon bereit. Oder gönne dir noch etwas Ruhe und genieße dein Frühstück später im Bett!
Teiglinge einfrieren und am Sonntag fertig backen
Wenn du deinen Lieblings-Hefeteig für Sonntagsbrötchen im Voraus zubereitest, kannst du Zeit sparen, indem du gleich eine größere Menge an Teig herstellst und die überschüssigen Brötchen einfrierst.
Lege die geformten Teiglinge auf eine geeignete Unterlage, die ins Gefrierfach passt, und friere sie etwa zwei Stunden lang ein. Anschließend kannst du die gefrorenen Teigstücke platzsparend in ein großes Schraubglas, eine Dose oder einen Gefrierbeutel umfüllen.
Am Samstagabend die benötigte Anzahl an Brötchen aus dem Gefrierschrank nehmen und im Kühlschrank mindestens acht Stunden lang auftauen und gehen lassen. Am Sonntagmorgen dann die Brötchen in den kalten Ofen geben und die gewünschte Temperatur einstellen.
Falls du ein anderes Rezept verwendest, bei dem die Backzeit für einen vorgeheizten Ofen angegeben ist, verlängere die Backzeit um etwa fünf Minuten. Beachte dabei, dass die Aufheizzeit deines Ofens variieren kann, daher solltest du kurz nach Ablauf der regulären Backzeit den Garzustand überprüfen. Auch süße Milchbrötchen lassen sich so vorbereiten und einfrieren.
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Markus Niedrig ist ein begeisterter Hobbykoch, der traditionelle Rezepte mit modernen Einflüssen kombiniert. Seine Liebe zur Küche inspiriert Menschen, das Kochen als tägliches Abenteuer zu genießen.
