Lili Reinhart: Bodyshaming am Set — Regisseur pochte auf schlanke Silhouette

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Von : Elina Kreuzer

"Riverdale"-Star Lili Reinhart
Fieses Bodyshaming! Regisseur forderte sie auf, ihren Bauch einzuziehen

Lili Reinhart hat in einem aktuellen Gespräch offenbart, dass sie am Set von einem männlichen Regisseur aufgefordert wurde, ihren Bauch einzuziehen — ein Kommentar, der nichts mit der Szene zu tun hatte. Die Schilderung kommt zur rechten Zeit: Reinharts neues, von Frauen getragenes Filmprojekt wirft zugleich Fragen zur Arbeitskultur in Hollywood und zur Verantwortung am Set auf.

Die Schauspielerin, bekannt aus der Serie Riverdale, erzählte den Vorfall in einem Videointerview für Cosmopolitan. Demnach sei der Hinweis leise zwischen zwei Takes gefallen und bezog sich allein auf ihr Aussehen, nicht auf ihre Performance.

Wie Kolleginnen reagierten

Bei dem Gespräch waren auch Mitspielerinnen anwesend, die empört reagierten und den Regisseur zur Rede stellen wollten. Reinhart gab an, den Namen nicht sofort nennen zu wollen und blieb auch zum konkreten Filmprojekt vage. Die Situation blieb damit auf persönlicher Ebene — ohne öffentliches Benennen des Beteiligten.

Die Reaktion ihrer Kolleginnen zeigte, wie klar Grenzen auf einem Set gezogen werden können — und wie sehr solche Grenzüberschreitungen noch immer überraschen und wütend machen.

Ein anderer Umgang mit Kostümen und Blick

Paradox: Zur gleichen Zeit präsentiert Reinhart den Film Forbidden Fruits, in dem sie eine Anführerin eines mystischen Frauenbundes spielt. In Gesprächen über das Projekt betonte sie gegenüber Branchenmedien, dass das Team bewusst eine kollaborative Herangehensweise an Kleidung und Darstellung gewählt habe — weg vom männlichen Blick, hin zu Charakterorientierung und Selbstbestimmung.

Sie beschrieb die Kostümarbeit als gemeinschaftlich und gezielt so gestaltet, dass Kleidungswahl und Inszenierung die Figur stärken, statt sie zum Objekt zu machen.

Persönlicher Hintergrund: Körperbild und Gesundheit

Reinhart hat in der Vergangenheit offen über ihre langjährige Auseinandersetzung mit Körperdysmorphie und Essstörungen gesprochen, die sich laut eigenen Angaben während der Arbeit an Riverdale entwickelt haben. In einem Interview mit Self blickte sie zurück auf belastende Phasen der Serie und darauf, wie sehr ihr Körperbild damals den Alltag bestimmte.

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Schon 2023 thematisierte sie in sozialen Medien Erwartungen an den weiblichen Körper in der Unterhaltungsbranche und forderte mehr realistische Darstellung verschiedener Körpertypen.

  • Der Vorfall: Ein Regisseur kommentierte Reinharts Aussehen während der Dreharbeiten — eine nicht-berufsbezogene Einmischung.
  • Kein öffentlicher Name: Reinhart nannte die Person nicht und verriet nicht, bei welchem Projekt es passierte.
  • Kontrast zum neuen Film: Bei Forbidden Fruits betonte sie eine respektvolle, weiblich-geprägte Arbeitsweise, speziell bei Kostümen.
  • Relevanz: Die Schilderung unterstreicht andauernde Probleme mit Machtverhältnissen und Körpernormen in Film und Fernsehen.

Was das jetzt bedeutet

Die Offenheit einer bekannten Schauspielerin erhöht den Druck auf Produktionen, klare Verhaltensregeln und Schutzmechanismen am Set zu etablieren. Für Zuschauerinnen und Zuschauer ist die Geschichte ein Hinweis darauf, warum Besetzungs-, Kostüm- und Produktionsentscheidungen heute häufiger unter dem Blickwinkel von Respekt und Diversität bewertet werden.

Ob die Episode zu konkreten Konsequenzen führt, bleibt offen. Reinharts Bericht trägt dennoch zur Debatte bei: Er erinnert daran, dass selbst in modernen, weiblich dominierten Projekten alte Verhaltensmuster noch vorkommen — und dass Betroffene oft selbst entscheiden, wie und wann sie öffentlich werden.

Quellen: Aussage Reinharts im Interview mit Cosmopolitan, ergänzende Kommentare zu Forbidden Fruits in einem Gespräch mit Branchenmedien sowie frühere Beiträge der Schauspielerin zu ihrem Körperbild.

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