Schauspielerin zeigt neuen Look: Fans sind sprachlos

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Von : Elina Kreuzer

Der beeindruckende Beautywandel der Schauspielerin

Simone Thomalla ist seit den 1980er-Jahren ein bekanntes Gesicht des deutschen Fernsehers — und hat ihr Erscheinungsbild immer wieder neu definiert. Anlässlich ihres jüngsten Geburtstags werfen wir einen Blick auf die sichtbarsten Etappen ihres Stilwandels und darauf, warum diese Entwicklung auch heute noch Aufmerksamkeit verdient.

Vom Konzertsaaltraum zur Kamera

Ursprünglich wollte Thomalla eine musikalische Laufbahn einschlagen und erhielt deshalb früh eine Ausbildung mit musikalischem Schwerpunkt. Statt einer Tätigkeit am Klavier führte ihr Weg aber an die Schauspielschule „Ernst Busch“ in Berlin und bald vor die Fernsehkamera: Ihr Bildschirmdebüt gab sie 1982 in einem DDR-Film.

Schon in diesen Anfangsjahren experimentierte sie mit unterschiedlichen Haartexturen und Make-up-Varianten — ein Trend, der sie durch die folgenden Dekaden begleiten sollte.

Neunzigerjahre: Wandel zwischen Locken und glatt

In den 1990ern begann Thomalla, ihr Image stärker zu formen: Natürliche Locken wechselten mit glatten Frisuren und Pony-Varianten, bis hin zu auffälligen Farbwechseln. Rollen wie die in der ZDF-Serie von 1996 trugen dazu bei, dass sie als kraftvolle Frauenfigur im deutschen Fernsehen wahrgenommen wurde.

Zeitraum Prägender Look
Anfänge (1980er) Natürliche Locken, zurückhaltendes Make-up
1990er Glatte Stylings, Pony; Farbwechsel
2008–2015 Dunklere, glatte Bob-Varianten — zurückhaltender, kühler Stil
Jüngere Jahre Stärkeres Experimentieren mit Make-up: bunter Eyeliner, betonte Lippen

Präsenz im Tatort: ein markanter Look

Eine auffällige Station war ihre Zeit im »Tatort«-Team von Leipzig, wo sie von 2008 bis 2015 an der Seite von Martin Wuttke ermittelte. In rund 21 Folgen präsentierte sie einen ruhigeren, eleganteren Stil: dunklere Töne, glattere Schnitte und ein moderner Long Bob mit tiefem Seitenscheitel, der Rolle und Seriendarstellung entsprach.

Dieser zurückgenommene Auftritt steht im Kontrast zu früheren, abwechslungsreicheren Experimenten — und zeigt, wie stark Styling an Rollenbilder gekoppelt sein kann.

Vom Haarfokus zum Make-up-Experiment

In den letzten Jahren hat sich Thomallas Schwerpunkt deutlich verlagert: weniger Show um die Haare, mehr Mut beim Make-up. Auffällige Eyeliner-Farben, definierte Lippen und voluminöse Wimpern prägen inzwischen viele ihrer Auftritte.

Das ist nicht nur ein persönlicher Stil, sondern auch ein Statement darüber, wie sich eine etablierte Schauspielerin im öffentlichen Raum neu erfinden kann — unabhängig vom Alter. Ihre Bereitschaft, Trends auszuprobieren, macht sie weiterhin medienwirksam.

  • Simone Thomallas Wandlungen spiegeln den Wechsel zwischen Rollen- und Privatästhetik wider.
  • Make-up wurde in den letzten Jahren zum stärkeren Ausdrucksmittel ihrer Optik.
  • Ihr Weg zeigt, wie etablierte TV-Gesichter relevant bleiben: durch Rollenwahl, Stilwechsel und mediale Präsenz.

Ob als Serie-Star, als Jury- oder Showteilnehmerin — Thomalla bleibt eine feste Größe im deutschen Fernsehen und ein Beispiel dafür, wie sich öffentliche Figuren über Jahrzehnte neu definieren können. Für Zuschauer und Modeinteressierte lohnt sich der Blick zurück: Er dokumentiert nicht nur Trends, sondern auch die Entwicklung eines professionellen Selbstbildes.

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