Stefan Kretzschmar: Schockierende Enthüllungen über den Abbruch des Kontakts zu seinen Kindern

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Von : Johanna Feldner

Handball-Star Stefan Kretzschmar im November 2022 in Mannheim

Stefan Kretzschmar, im Alter von 52 Jahren und gegenwärtig im Vorstand der Berliner Füchse tätig, lässt die Öffentlichkeit an seinem größten Lebensfehler teilhaben: Er hat mehrmals den Kontakt zu seiner Tochter Lucie und seinem Sohn Elvis abgebrochen, was durch die wiederholten Trennungen und Versöhnungen mit der Mutter seiner Kinder, Maria Linares, verursacht wurde. In der Podcast-Serie „My Way“ reflektiert er kritisch die herausfordernden Zeiten und gesteht, dass er in den frühen Jahren seiner Kinder nicht der Vater war, der er hätte sein müssen. Die beiden sind Ergebnisse seiner zwei Ehen mit Maria Linares, einer Kubanerin, mit der Stefan erstmalig von 1998 bis 2003 und später erneut kurz nach 2009 verheiratet war. In der Zwischenzeit war er mit der Schwimmikone Franziska van Almsick zusammen, die heute 47 Jahre alt ist.

Stefan gibt zu, dass er Lucie und Elvis trotz seiner tiefen Liebe in entscheidenden Lebensmomenten im Stich gelassen hat. Er äußert: „Darauf bin ich wahrlich nicht stolz und es ist das Einzige im Leben, was ich zutiefst bereue. Mit allen anderen Fehlern kann ich leben.“ Heute pflegt er ein enges Verhältnis zu seinen Kindern, was ihm sehr am Herzen liegt. Es scheint, dass beide Kinder das sportliche Talent ihres Vaters geerbt haben: Lucie konnte im Beachhandball bereits zwei Weltmeistertitel erringen, während Elvis in Magdeburg Handball spielt und ein Sportinternat besucht.

Stefan zeigt sich nachdenklich und stolz auf seine Kinder – nicht nur aufgrund ihrer sportlichen Leistungen, sondern besonders wegen ihrer charakterlichen Entwicklung. Die Tattoos auf seinem Arm, die Lucie und Elvis gewidmet sind, bedeuten ihm mehr als bloße Körperkunst; sie symbolisieren die tiefe Verbundenheit innerhalb der Familie. Besonders berührt zeigt sich Stefan von der Entwicklung seiner Tochter, über die er sagt: „Lucie ist viel besser, als ich es je war.“ Sein Weg vom rebellischen Handballstar zum selbstkritischen Vater, der seine Fehler anerkennt und an der Beziehung zu seinen Kindern arbeitet, offenbart eine neue Seite an Stefan. Abseits von über 800 Toren in 218 Länderspielen steht hier ein Mensch, der nicht nur persönlich, sondern auch familiär gewachsen ist.

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