ÖKO-TEST Alarm: 19 Kekse auf krebsverdächtige Substanzen geprüft!

Startseite » Küche » ÖKO-TEST Alarm: 19 Kekse auf krebsverdächtige Substanzen geprüft!

Aktualisiert am :

Von : Markus Niedrig

Spekulatius
        
          ÖKO-TEST untersucht 19 Kekse auf krebsverdächtigen Stoff

Die Adventszeit naht und mit ihr die Zeit der Spekulatius-Kekse. ÖKO-TEST hat 19 Sorten dieser traditionellen Kekse auf Acrylamid, einen Stoff mit Verdacht auf Krebsförderung, getestet. Die Ergebnisse sind erfreulicherweise weitgehend positiv.

Wenn der Winter einzieht, ist auch die Hochsaison für Spekulatius gekommen. Diese gewürzten Kekse sind ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Aber wie steht es um die Qualität der verschiedenen angebotenen Produkte? Für die Dezemberausgabe 2024 hat ÖKO-TEST 19 Spekulatiusvarianten, einschließlich sieben Bio-Produkten, auf den krebserregenden Stoff Acrylamid hin untersucht.

Acrylamid bildet sich oft beim Kochen oder Backen von stärkehaltigen Lebensmitteln und hat in Tierversuchen krebserregende und genverändernde Effekte gezeigt. In der EU gibt es derzeit keinen festgelegten Grenzwert für Acrylamid, sondern lediglich einen Richtwert.

Beliebtes Gebäck zur Adventszeit: 19 Spekulatius-Varianten im ÖKO-TEST

Die erfreuliche Nachricht zuerst: Bei nahezu allen getesteten Spekulatiusvarianten konnte Acrylamid entweder gar nicht oder nur in geringen Mengen nachgewiesen werden. Nur zwei Produkte von Discountern zeigten erhöhte Acrylamidwerte, bekamen jedoch immer noch die Bewertung „befriedigend“. Es handelt sich dabei um den Wintertraum Gewürzspekulatius von Aldi und den Favorina Gewürzspekulatius von Lidl.

Ein besonders positives Ergebnis zeigte der Bohlsener Mühle Dinkel Spekulatius (Bioland), in dem keine Spuren von Acrylamid festgestellt wurden. Auch preiswertere Produkte schnitten im Test sehr gut ab und erhielten die Bewertung „sehr gut“ – ein Hinweis darauf, dass hohe Qualität nicht zwingend teuer sein muss.

ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass Gewürzspekulatius oft unnötige Zusatzstoffe beinhaltet, wie den Ersatz von Butter durch Palmöl oder überflüssige Aromen und Phosphate, die in Bio-Produkten nicht verwendet werden dürfen.

Siehe auch  Ofenschlupfer wie bei Oma: Entdecke das Geheimrezept!

Den detaillierten Testbericht können Sie bis zum 27. Dezember 2024 kostenlos bei ÖKO-TEST nachlesen.

So führten die Expert*innen den Test durch

Die Untersuchungen konzentrierten sich auf den Acrylamidgehalt in den Keksen. Andere Inhaltsstoffe wurden in diesem Test nicht berücksichtigt. Die Preise der getesteten Kekse variierten zwischen 28 Cent und 2,66 Euro pro 100 Gramm.

Dieser Artikel wurde zuerst von unseren Kolleg*innen bei CHIP.de veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

Bewerten Sie den Artikel
Teilen Sie diesen Artikel :

Schreibe einen Kommentar