Ostereier retten: 3 schnelle Rezepte aus Eierresten

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Von : Markus Niedrig

Leckere SchlemmerEI! Drei Rezepte mit übrig gebliebenen Ostereiern

Zu viel Eier nach den Feiertagen? Statt sie in langweilige Brote zu stopfen, lassen sich gekochte Ostereier schnell zu neuen, schmackhaften Gerichten verwandeln. Die folgenden drei Rezepte zeigen einfache Wege, Reste sinnvoll zu nutzen — gut für den Geschmack und für den Lebensmittelverbrauch im Alltag.

Rezept Geeignet für Zubereitungszeit Portionen
Ei‑Taler (Low Carb) Low Carb, vegetarisch 20–25 Min. 2–3
Butter‑Eigelb‑Plätzchen Süß, backbar ca. 30 Min. (+ Kühlzeit) 20–30 Stück
Eiersalat mit Gurke & Avocado Frisch, leicht 10–15 Min. 3–4

Ei‑Taler: einfache Low‑Carb‑Frikadellen

Wer auf Kohlenhydrate verzichten möchte, findet hier eine schnelle Möglichkeit, mehrere hart gekochte Eier in eine herzhafte Mahlzeit zu verwandeln. Die Taler sind warm als Hauptgericht oder kalt als Snack geeignet.

  • 4 gekochte Eier, grob gewürfelt
  • 1 rohes Ei zum Binden
  • 40–60 g Semmelbrösel oder alternativ zerkleinerte Haferflocken
  • 50 g geriebener Käse (nach Geschmack)
  • 1/2 Bund frische Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer; Öl zum Braten

  1. Gewürfelte Eier mit dem rohen Ei, Bröseln, Käse und der Petersilie in einer Schüssel gut vermengen. Sollte die Masse zu feucht sein, noch etwas Brösel hinzufügen.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Mischung flache Taler (ca. 2–3 cm dick) formen.
  3. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit etwas Öl von beiden Seiten goldbraun braten — das dauert je nach Dicke 3–5 Minuten pro Seite.
  4. Sofort servieren oder abkühlen lassen und am nächsten Tag kalt als Brotzeit genießen.

Buttrige Plätzchen aus gekochtem Eigelb

Eine ungewöhnliche, aber sichere Variante: Der Teig wird mit püriertem, gekochtem Eigelb gearbeitet, daher kann der rohe Teig bedenkenlos probiert werden. Die Kekse sind fein, buttrig und lassen sich nach Belieben verzieren.

  • 4 hart gekochte Eigelbe, durch ein feines Sieb gestrichen
  • 250 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 30 ml Sahne
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Kardamom (oder Vanille)
  • 1 Eiweiß zum Bestreichen, Streusel nach Wunsch

  1. Butter und Puderzucker schaumig schlagen. Das gesiebte Eigelb nach und nach unterrühren.
  2. Sahne, Mehl und Gewürz dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte er klebrig sein, kurz kühlen.
  3. Den Teig mindestens zwei Stunden kaltstellen, damit er sich besser verarbeiten lässt.
  4. Rollen von etwa 10 cm Länge formen, dünn ausrollen oder zu Kringeln legen, mit Eiweiß bestreichen und mit Streuseln dekorieren.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) rund 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht Farbe nehmen.

Kurz-Tipp: Wer den Kardamom ersetzt, erhält mit Zimt oder Zitronenabrieb jeweils eine völlig andere Note.

Eiersalat mit Gurke und Avocado — leichter Klassiker

Statt schwerer Mayonnaise sorgt hier Crème fraîche für Frische, Avocado bringt Cremigkeit und die Gurke sorgt für Biss. Schnell zusammengeworfen, passt der Salat zu Brot, Brötchen oder als Beilage.

  • 5 gekochte Eier, gewürfelt
  • 1/2 Salatgurke, entkernt und gewürfelt
  • 1 reife Avocado, in Stücke geschnitten
  • 1 EL Senf
  • 1 Becher Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer, optional ein Spritzer Zitronensaft

  1. Eier, Gurke und Avocado in eine Schüssel geben.
  2. Crème fraîche mit Senf verrühren, mit Salz, Pfeffer und ggf. Zitronensaft abschmecken.
  3. Dressing unter die Zutaten heben, kurz ziehen lassen und dann servieren.

Serviervorschlag: Auf geröstetem Brot oder als frische Füllung für Wraps — die Avocado macht den Salat besonders sättigend.

Variationen und kleine Küchen‑Tricks

  • Reste sinnvoll nutzen: Gekochte Eier lassen sich auch klein schneiden und in Suppen, Aufläufen oder Nudelgerichten unterheben.
  • Für eine extra Portion Proteine lassen sich bei den Taler zusätzlich Kräuter oder fein gehackte Lauchzwiebeln einrühren.
  • Wer Kalorien sparen will, kann bei den Plätzchen einen Teil der Butter durch Joghurt ersetzen — das ändert die Textur, aber nicht unbedingt den Geschmack.

Kurz gesagt: Mit wenig Aufwand entstehen aus übrig gebliebenen Ostereiern abwechslungsreiche Gerichte, die Hunger stillen und Lebensmittelverschwendung verringern. Probieren Sie eine Variante aus — oder kombinieren Sie Elemente nach Lust und Vorratsschrank.

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