ÖKO-TEST warnt: Zwei Rotkohl Fertig-Produkte fallen durch!

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Von : Markus Niedrig

Rotkohl
        
          ÖKO-TEST rät von zwei Fertig-Produkten ab

Rotkohl zählt zu den Winterklassikern. Aber welches Fertiggericht schneidet im Test am besten ab? ÖKO-TEST hat 20 verschiedene Marken genau geprüft.

Rotkohl ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil des festlichen Menüs im Winter, sondern bringt auch gesundheitliche Vorteile mit sich. Viele Verbraucher*innen greifen jedoch in der oft stressigen Vorweihnachtszeit auf Fertigprodukte aus Dosen oder Gläsern zurück. In der Dezemberausgabe 2024 hat ÖKO-TEST 20 Rotkohlprodukte auf Rückstände von Pestiziden und anderen Schadstoffen getestet.

ÖKO-TEST bewertet Rotkohl: Bio-Produkte erreichen Spitzenwerte

Die Ergebnisse der Studie sind besonders erfreulich für Verbraucher*innen von Bio-Rotkohl: Alle sechs überprüften Bio-Produkte erzielten die Note „sehr gut“. Sie waren frei von Pestiziden, was ihre hohe Qualität unterstreicht. Unter den Top-Produkten befanden sich beispielsweise der Alnatura Rotkohl (Bioland) und der Edeka Bio Delikatess Apfelrotkohl.

Bei den nicht-biologischen Rotkohlprodukten variierten die Ergebnisse stärker. Fünf Produkte erhielten die Bewertung „gut“, weitere fünf zumindest ein „befriedigend“. Zwei Produkte wurden mit „ausreichend“ bewertet, während zwei weitere Produkte den Anforderungen nicht gerecht wurden und mit „mangelhaft“ bzw. „ungenügend“ eingestuft wurden.

Pestizidrückstände beeinträchtigen die Qualität

Der Hainich Apfel-Rotkohl, der mit „ungenügend“ bewertet wurde, enthielt bedenkliche Pestizide wie Captan und Spirotetramat. Diese Substanzen sind zwar nicht unmittelbar als gesundheitsschädlich eingestuft, ÖKO-TEST bewertet sie jedoch als bedenklich. Ähnliche Rückstände wurden auch in anderen untersuchten Produkten gefunden.

Den umfassenden Testbericht mit allen detaillierten Ergebnissen können Sie kostenpflichtig bei ÖKO-TEST nachlesen.

Testmethodik von ÖKO-TEST für Konserven

Die Expert*innen von ÖKO-TEST prüften die Rotkohlprodukte auf Spuren von Pflanzenschutzmitteln sowie auf Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Aluminium. Erfreulicherweise waren alle Produkte hinsichtlich der Schwermetalle unauffällig. Auch andere Substanzen wie Patulin, Nitrat und Bisphenol A waren nicht problematisch – letzteres wurde sogar weit unter dem zulässigen Grenzwert festgestellt. Zusätzlich wurden Zuckeranteil und Geschmack der Produkte bewertet.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich von unseren Kolleg*innen bei CHIP.de veröffentlicht.

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