Keine Trainingsfortschritte? Die Mind-Muscle-Connection könnte der Grund sein!

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Von : Elina Kreuzer

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Du trainierst regelmäßig, aber fühlst dich nicht fitter? Vielleicht liegt es an der sogenannten „Mind-Muscle-Connection“

“Mind Muscle Connection”: Warum du beim Sport vielleicht keine Fortschritte machst

Was gibt es Besseres, um nach einem langen Arbeitstag abzuschalten, als eine Runde Sport? Doch häufig sind wir mit unseren Gedanken noch bei der Arbeit und nicht beim Training. Das Resultat: Der Stress bleibt, und sichtbare Trainingsfortschritte stellen sich nicht ein. Für effektives Training ist es essentiell, mental voll dabei zu sein. Das Stichwort hierfür ist die „Mind-Muscle-Connection„.

Wir haben mit dem Personal-Trainer und Clubmanager von John Reed in Augsburg, Maximilian Löw, über diese effektive Trainingsmethode gesprochen.

Was ist die “Mind-Muscle-Connection”?

Die „Mind-Muscle-Connection“ beschreibt die Verbindung zwischen Geist und Muskulatur, die essentiell für das Ausschöpfen des vollen Trainingspotenzials ist. Jeder Vorgang in unserem Körper, inklusive der Muskelaktionen, wird durch das zentrale Nervensystem gesteuert, meist ohne unser bewusstes Eingreifen.

Das Ziel im Training sollte jedoch sein, die Muskeln gezielt und bewusst anzusteuern. Ohne diesen gezielten Reiz gibt es kein Muskelwachstum. Gerade bei komplexen Übungen, die mehrere Muskeln gleichzeitig beanspruchen, ist dies eine Herausforderung. Doch Maximilian Löw weiß, wie man sich langsam an dieses bewusste Training herantasten kann. Er ist überzeugt, dass man durch diese Methode schnell große Fortschritte erzielen kann.

“Mind-Muscle-Connection” trainieren. So geht’s

Tipp 1: Dehnen

Beim Dehnen lernst du deine Muskeln besser kennen. Zum Beispiel ist die Muskulatur auf der Rückseite der Oberschenkel bei vielen durch langes Sitzen verkürzt. Beim Dehnen dieser Muskeln erlernst du, sie gezielt wahrzunehmen. So dehnst du richtig:

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„Stelle dich hüftbreit hin und versuche, mit den Händen den Boden zu erreichen. Konzentriere dich dabei auf die Dehnung und atme tief ein und aus. Mit jedem Ausatmen versuchst du, tiefer in die Dehnung zu gehen. Du wirst merken, dass du tiefer kommst, als du anfangs dachtest.“

Tipp 2: Isolierte Übungen

Durch isolierte Übungen kannst du gezielt einzelne Muskeln oder Muskelgruppen ansprechen. Ein klassischer Gerätezirkel im Fitnessstudio ist ideal dafür, aber auch bestimmte Übungen ohne Geräte, wie Bizeps-Curls, helfen dir dabei, einzelne Muskeln besser kennenzulernen. Wichtig ist, die Übungen kontrolliert und langsam auszuführen, um die Muskelreize zu intensivieren.

Tipp 3: Statische Übungen

Statische Übungen verstärken das Muskelgefühl, da sie mit möglichst viel Körperspannung ausgeführt werden sollten. Die Plank ist ein exzellentes Beispiel dafür. So machst du es richtig:

„Führe die Plank auf den Fußrücken aus, damit du automatisch den unteren Rücken und die Waden anspannst. Gehe alle Körperpartien durch und setze überall Spannung. Halte die Spannung in der Plank für zwanzig bis dreißig Sekunden. Das ist herausfordernd, aber der richtige Weg, um die Muskulatur zu stärken.“

Sei bei jedem Training hochkonzentriert. Nur so kannst du die „Mind-Muscle-Connection“ verbessern und große Fortschritte machen, ohne die Trainingshäufigkeit oder das Gewicht zu steigern. Deine Muskeln werden wachsen, weil du sie effektiver trainierst.

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