Nationalmannschaft schwört auf kurioses Pasta-Rezept: warum es auffällt

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Von : Markus Niedrig

Die vom DFB-Koch kreierte Sucuk-Pasta besteht aus einer würzigen Tomatensauce, Sucuk und selbst gemachten Gnocchis.

Die Nationalmannschaft hat ein neues Lieblingsessen — und es kommt überraschend einfach daher: DFB-Koch Anton Schmaus teilt seine Variante einer Sucuk-Pasta, die er kürzlich auf Instagram vorstellte. Für alle, die ein kräftiges, schnell nachkochbares Mittag- oder Abendessen suchen, lohnt sich ein Blick auf Zutaten und Zubereitung.

Worum geht es genau? Im Kern verbindet das Rezept würzige türkische Rindswurst (Sucuk) mit hausgemachten, gnocchiähnlichen Teigstücken und einer konzentrierten Tomatensauce. Die Komposition ist rustikal, sättigend und braucht keine ausgefallenen Zutaten — ein Grund, warum sie bei Leistungssportlern beliebt ist.

Auf einen Blick: Mengen und Zeiten

Portionen Vorbereitung Kochzeit
4 Portionen ca. 20–30 Minuten (+ 1 Stunde Ruhezeit für den Teig) ca. 30–45 Minuten (inkl. Einkochen der Sauce)

Zutaten

Die Einkaufsliste ist übersichtlich und lässt sich in zwei Gruppen teilen.

Für den Teig (selbstgemachte Pasta/Gnocchi):

  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 200 g Paniermehl
  • Lauwarmes Wasser
  • Olivenöl
  • Salz

Für die Sauce und die Einlage:

  • 300 g Sucuk
  • 100 g Kirschtomaten
  • 400 g Dosentomaten (passiert oder gehackt)
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 rote Chili
  • 1 Knoblauchzehe
  • Grob gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Frisches Basilikum und Petersilie zum Garnieren (optional)

Teig und Gnocchi formen — Schritt für Schritt

Der Teig besteht in Schmaus’ Version aus einer Mehl- und einer Paniermehlkomponente, die später kombiniert werden. So entsteht die typische, leicht zupfbare Textur.

  1. Mehl mit etwas lauwarmem Wasser und einem Schuss Olivenöl zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten. Kurz kneten, bis die Oberfläche gleichmäßig ist.
  2. Paniermehl separat mit lauwarmem Wasser und wenig Olivenöl anfeuchten, bis eine leicht flockige Masse entsteht.
  3. Beide Komponenten zusammenführen und, falls vorhanden, kurz in der Küchenmaschine verbinden. Mit Salz abschmecken.
  4. Den Teig abdecken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Aus dem Kühlschrank nehmen, in etwa 1 cm dicke Rollen formen und diese in kleine Stücke schneiden. Mit Mehl bestäuben, damit nichts klebt.
  6. Die Stücke zu kleinen Gnocchi-Röllchen formen und in reichlich Salzwasser etwa 10–12 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.

Sucuk und Sauce zubereiten

Parallel zur Pasta lässt sich die Sauce vorbereiten. Sie braucht Zeit zum Einkochen, dafür entwickelt sie eine intensive Tomatenbasis.

  1. Zwiebeln, Chili und Knoblauch fein würfeln.
  2. In Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen.
  3. Pfeffer und Kreuzkümmel kurz mitrösten, damit die Aromen aufgehen.
  4. Die Dosentomaten einrühren und die Mischung bei niedriger Hitze mindestens 30–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce sämig wird.

Für die Sucuk:

  1. Die Haut entfernen, die Wurst in circa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. In einer heißen Pfanne mit wenig Olivenöl kräftig anbraten, bis die Stücke Farbe bekommen und außen knusprig sind.
  3. Gehackte Kirschtomaten und die fertige Tomatensauce zugeben und alles weitere 10–15 Minuten leicht köcheln lassen. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.

Gekochte Gnocchi mit der heißen Sauce vermengen, bei Bedarf kurz gemeinsam erhitzen. Vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie und Basilikum bestreuen.

Warum das Rezept heute interessant ist

Gerichte wie diese zeigen, wie einfache Grundzutaten zu einem sättigenden, geschmackvollen Essen werden können — ideal, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem kräftig sein soll. Das Rezept ist praktisch für größere Gruppen und lässt sich leicht variieren (vegetarisch mit Pilzen statt Sucuk, andere Gewürze nach Geschmack).

Schmaus hat die Anleitung auf seinem Instagram-Kanal geteilt; Fans der Fußballküche können die Zubereitung dort ansehen. Der DFB-Koch ist zudem als Fernsehkoch bekannt, weshalb das Gericht jetzt stärker in die öffentliche Aufmerksamkeit rückt.

Wer mag, probiert das Rezept in einer verkleinerten Menge zum Testen — die Komponenten sind unkompliziert und gut lagerfähig. Für Hobbyköche ergeben sich so viele Varianten, dass das Gericht schnell zum neuen Alltagsfavoriten werden kann.

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