Probiotische Wunder? Selbsttest zeigt, ob sie Blähbauch stoppen!

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Von : Elina Kreuzer

Glamour Germany
Seit einiger Zeit kämpft unsere Autorin mit Verdauungsproblemen, insbesondere mit Blähungen. Durch die regelmäßige Einnahme von Probiotika sucht sie nach Linderung ihrer Beschwerden. Erfahrt hier, ob es funktioniert und was eine Ernährungsberaterin dazu sagt.

Die Rolle probiotischer Lebensmittel: Wie effektiv sind Sauerkraut, Kimchi und ähnliche Produkte?

Meine Probleme begannen vor einigen Jahren. Fast immer nach dem Essen fühlte sich mein Bauch aufgebläht an, wurde hart und schmerzte. Ich experimentierte damit, bestimmte Nahrungsmittel aus meiner Diät zu eliminieren, um herauszufinden, ob dies Abhilfe schaffen würde. Das Weglassen von Gluten und Milchprodukten brachte eine leichte Besserung, doch es war keine dauerhafte Lösung, auf Brot und Milchprodukte zu verzichten. Zucker zu meiden steigerte meine Energie, doch gegen die Blähungen half es nur minimal.

Erst als ich begann, mich tiefergehend mit meiner Ernährung zu beschäftigen, kam ich zu der Erkenntnis, dass die Lösung vielleicht nicht im Weglassen, sondern im Hinzufügen bestimmter Lebensmittel liegen könnte. So kam ich auf die Spur der probiotischen Ernährung.

Probiotika: Die magischen fünf „K“

Vermutlich seid ihr bereits über den Begriff Probiotika gestolpert. Diese sind oft in fermentierten Lebensmitteln zu finden und bekannt als die fünf K: Kimchi, Kefir, Kamut, Kombucha und Kraut. Neuerdings erfreuen sie sich auch unter dem Stichwort „entzündungshemmende Ernährung“ großer Beliebtheit in den sozialen Medien.

„Probiotika sind Lebensmittel oder Supplements, die lebende Mikroorganismen enthalten, welche nützliche Bakterien für unser Darmmikrobiom bereitstellen“, erklärt Eli Brecher, zertifizierte Ernährungsberaterin und Expertin für Darmgesundheit bei Arvra Wellness. „Fermentierte Lebensmittel sind ein guter Einstieg in die Welt der Probiotika. Dazu zählen nicht nur Sauerkraut und Kimchi, sondern auch Miso, Tempeh und lebendiger Joghurt, sowie Getränke wie Kombucha und Kefir“, so die Expertin weiter.

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Mein persönlicher Test

Ich begann damit, Kimchi und Sauerkraut – beides unpasteurisiert, da die Pasteurisierung die probiotischen Inhaltsstoffe zerstört – täglich zu einer Mahlzeit hinzuzufügen, zum Beispiel als Beilage zu einem Omelett.

Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich eine Verbesserung. Innerhalb einer Woche fühlte ich mich nach dem Essen nicht mehr aufgebläht. Einen Monat später kann ich mich kaum noch an das letzte Mal erinnern, als ich schmerzhafte oder störende Blähungen hatte.

Nach Aussage von Eli Brecher könnte dies daran liegen, dass Probiotika die Anzahl der „guten“ Bakterien im Darm erhöhen. „Eine häufige Ursache für Blähungen ist eine Dysbiose, also ein Ungleichgewicht der ‚guten‘ und ’schlechten‘ Bakterien im Darm“, erklärt sie. „Indem man mehr ‚gute‘ Darmbakterien durch Probiotika hinzufügt, kann dies dazu beitragen, dass die ’schlechten‘ Bakterien überwältigt werden, was die Blähungen lindern kann.“

Der Einsatz von Probiotika

Eli Brecher betont jedoch, dass Probiotika kein Allheilmittel gegen Blähungen sind. Bei einigen Menschen könnten die Beschwerden nach der Einnahme von Probiotika sogar zunehmen, bei anderen legen sie sich nach einiger Zeit.

Daher empfiehlt die Ernährungsberaterin, Probiotika schrittweise in die Ernährung zu integrieren. „Einfacher Joghurt ist ein guter Start“, sagt sie. „Achten Sie darauf, dass er ‚aktive Kulturen‘ enthält, da manche Herstellungsverfahren die ‚guten‘ Bakterien töten können. Versuchen Sie, täglich eine kleine Menge fermentierter Lebensmittel zu sich zu nehmen. Beginnen Sie mit einigen Löffeln lebendigem Joghurt zum Frühstück, fügen Sie ein paar Mal pro Woche einen Esslöffel Sauerkraut zu Mittag- oder Abendessen hinzu und steigern Sie die Menge allmählich.“

Neben der möglichen Linderung von Blähungen weist Eli Brecher auf weitere gesundheitliche Vorteile von Probiotika hin: Sie können die Darmgesundheit fördern, was sich positiv auf das Immunsystem, die Hormone, die Haut und die mentale Gesundheit auswirken kann. „All diese Bereiche stehen in enger Verbindung zum Darm“, erläutert die Ernährungsberaterin. „Probiotische Lebensmittel können bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein, insbesondere bei entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom, Harnwegsinfektionen und Verdauungsproblemen wie Verstopfung und Durchfall“, fügt sie hinzu.

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Mein Resümee

Obwohl Probiotika nicht für jeden die Lösung gegen Blähungen darstellen mögen, ist es definitiv einen Versuch wert, diese Lebensmittel auszuprobieren. Ich werde jedenfalls weiterhin meine fünf K in meinen Speiseplan integrieren.


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