Spaghetti mit Pesto: Lafer verrät Kniff, der Sauce samtig macht

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Von : Markus Niedrig

Johann Lafers Spaghetti mit Pesto – mit diesem Trick wird’s extracremig!

In einem neuen Clip demonstriert Sternekoch Johann Lafer, wie sich Spaghetti mit frisch gemachtem Pesto deutlich cremiger zubereiten lassen — und das ganz ohne Sahne. Sein zentraler Kniff: die Pasta nicht in reichlich Wasser, sondern mit heißem Gemüsefond garen und die Stärke gezielt zur Emulsion nutzen.

Warum der Trick funktioniert

Wer Pasta in Brühe statt in purem Wasser fertigstellt, gewinnt zwei Dinge: mehr Geschmack und eine natürliche Bindung. Die freigesetzte Stärke verbindet sich mit Öl und Käse zu einer samtigen Sauce, die an schwere Sahnesoßen erinnert, ohne deren Kalorien.

Das Ergebnis ist eine luftig-cremige Konsistenz, die Pesto und Pasta eng verbindet — ideal, wenn man frische Zutaten in den Vordergrund stellen möchte.

Zutaten (für 2–3 Personen)

Zutat Menge
Pesto: Knoblauchzehen 3
Pinienkerne 40 g
Frisches Basilikum 1 Bund
Zitronenabrieb ½ Zitrone
Zitronensaft ¼ Zitrone
Olivenöl (mild) 150 ml
Parmesan (fein gerieben) 40 g
Spaghetti 250 g
Gemüsefond (heiß) 600–700 ml
Rucola (gewaschen) eine Handvoll
Salz & Pfeffer nach Geschmack

So geht’s — Schritt für Schritt

Vorbereitung ist kurz, die Wirkung groß: Pinienkerne kurz anrösten, Basilikum abbrausen und die Knoblauchzehen vorbereiten. Alle Pesto-Zutaten anschließend nur so lange mixen, bis noch Textur bleibt — nicht zu fein.

  1. Pinienkerne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten und auskühlen lassen; Knoblauch grob hacken.

  2. In den Mixer: Knoblauch, Pinienkerne, Basilikum, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Öl. Kurz pulsieren, bis die Masse cremig, aber nicht komplett glatt ist; dann Parmesan unterheben und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.

  3. Spaghetti in einen breiten Topf legen. Den heißen Gemüsefond separat erhitzen und nach und nach über die Nudeln gießen, so dass sie immer leicht bedeckt sind.

  4. Die Pasta bei kleiner Hitze langsam gar ziehen lassen, dabei regelmäßig Fond nachgießen, sobald die Flüssigkeit aufgenommen ist — so bleibt die Sauce samtig und die Nudeln werden al dente.

  5. Kurz vor Ende des Garens den Rucola unterheben. Auf Tellern anrichten, mit einem Klecks Pesto versehen und mit frischem Basilikum garnieren.

  • Wichtig: Nie zu viel Fond auf einmal verwenden — besser nach und nach zugeben, damit die Stärke gleichmäßig bindet.
  • Pinienkerne nur leicht rösten; zu dunkle Kerne werden bitter.
  • Pesto nicht zu fein pürieren: etwas Biss sorgt für Textur und Frische.
  • Parmesan zuletzt einrühren, damit er schmilzt, aber nicht klumpt.

Dieser Ansatz lohnt sich besonders an Wochentagen, wenn man ein schnelles, zugleich elegantes Gericht will. Er spart schwere Zutaten und setzt stattdessen auf Technik: die gezielte Nutzung von Stärke und Temperatur.

Wer das Ganze lieber visuell nachvollzieht: Johann Lafer erklärt den Ablauf im neuen Video — dabei werden die kleinen Handgriffe deutlich, die aus gewöhnlichen Spaghetti eine extracremige Pasta machen.

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