Pastinaken feiern ein Comeback auf unseren Tellern — als wärmende Cremesuppe mit einem würzigen Feldsalat‑Pesto wird das Wintergemüse zum schnellen Alltagsliebling. Wer die Schale dranlässt, spart Zeit, reduziert Abfall und nutzt zugleich einen Großteil der Nährstoffe: ein Argument, das gerade jetzt, in der Saison, Gewicht hat.
Warum Pastinaken jetzt eine gute Wahl sind
Die hellen Wurzeln schmecken mild süßlich und bringen mehr Tiefe in Suppen als viele andere Wintergemüse. Kurz angebraten entfalten sie ein nussiges Aroma, das gut mit frischen Kräutern und Zitrusnoten harmoniert.
Praktisch: Die Schale enthält Ballaststoffe und Mineralstoffe. Wer die Pastinaken nur gut abbürstet statt zu schälen, spart Zeit und schont Ressourcen — vorausgesetzt, das Gemüse stammt aus vertrauenswürdiger Herkunft.
Was Sie brauchen
- Für das Feldsalat‑Pesto: Feldsalat, Zitronenschale und -saft, Chili, geröstete Kürbiskerne, gutes Öl, Salz und Pfeffer.
- Für die Suppe: Pastinaken, Kartoffeln, Schalotten, frischer Ingwer, Lorbeerblätter, Öl, Wasser oder Brühe, etwas Sahne (oder Pflanzendrink), Salz, Pfeffer, Muskat.
- Zeitaufwand: rund 40 bis 45 Minuten; Portionen: für 4 Personen als Vorsuppe oder 2–3 als Hauptgericht.
Feldsalat‑Pesto: kurz und scharf
Feldsalat gründlich reinigen und trocken schleudern. Zitronenschale fein abreiben, Saft auspressen. Chili entkernen und grob hacken.
Kürbiskerne ohne Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht Farbe annehmen — das dauert nur ein paar Minuten, dabei gelegentlich schwenken. Anschließend Kerne mit Feldsalat, Öl, Zitronenschale und Chili in einem hohen Gefäß fein pürieren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.
Cremige Pastinakensuppe: Schritt für Schritt
- Schalotten und Ingwer schälen und grob hacken. Pastinaken und Kartoffeln gut bürsten; wer möchte, kann die Schale dranlassen, dann das Gemüse nur halbieren oder grob würfeln.
- Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotten, Ingwer und einige Lorbeerblätter bei mittlerer Hitze anrösten, bis die Schalotten glasig sind (etwa 4–6 Minuten).
- Das gewürfelte Gemüse dazugeben, kurz mitbraten, dann mit Wasser oder Brühe aufgießen, kräftig salzen und zugedeckt bei milder Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist.
- Sahne oder eine pflanzliche Alternative einrühren und noch einige Minuten ziehen lassen. Lorbeer entfernen und die Suppe mit einem Stabmixer oder im Standmixer samt Flüssigkeit fein pürieren, bis sie samtig ist.
- Mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und etwas Zitronensaft abschmecken. Vor dem Servieren das Feldsalat‑Pesto und einige geröstete Kürbiskerne darübergeben.
Varianten sind einfach: Für eine vegane Version die Sahne durch Hafer‑ oder Sojadrink ersetzen; wer die Suppe sämiger mag, reduziert die Flüssigkeitsmenge oder erhöht den Kartoffelanteil.
Praktischer Tipp: Reste halten sich im Kühlschrank in einem dicht verschlossenen Gefäß 2–3 Tage. Portionsweise eingefroren lässt sich die Suppe später schnell wieder aufwärmen — Pesto frisch dazugeben, dann bleibt der Geschmack lebendig.
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Markus Niedrig ist ein begeisterter Hobbykoch, der traditionelle Rezepte mit modernen Einflüssen kombiniert. Seine Liebe zur Küche inspiriert Menschen, das Kochen als tägliches Abenteuer zu genießen.
